Fotoclub Pleystein auf Erkundungstour in Nürnberg
Motive in Massen

Vermischtes
Pleystein
22.06.2016
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Einen interessanten und lehrreichen Ausflug unternahm der Fotoclub nach Nürnberg unter der kundigen Regie von Hans Gmeiner aus Vohenstrauß. Die Stadtführung begann mit dem Wahrzeichen Nürnbergs, der Kaiserburg, auf der alle deutschen Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches ihre Reichs- und Gerichtstage abhielten. Allein Karl IV, dessen 700. Geburtstag heuer gefeiert wird, weilte 40 Mal auf dieser Burg.

Beim Tiergärtnertorplatz ist der Wehrgang der Stadtmauer begehbar, mit einem herrlichen Blick auf das Wohn- und Sterbehaus von Nürnbergs berühmtestem Sohn Albrecht Dürer. In der romantischen Weißgerbergasse waren wunderschöne Fachwerkhäuser mit Chörlein und Erker zu sehen. Der Weinstadel mit dem Wasserturm wurde im 15. Jahrhundert für die Unterbringung der Leprakranken gebaut und ist heute ein Studentenwohnheim.

Glockenspiel verfolgt


Über den Henkersteg mit dem Henkerturm führte der Weg zum Hauptmarkt, wo jährlich der Christkindlesmarkt stattfindet. Hier konnten die Ausflügler mit vielen Zuschauern am Giebel der Frauenkirche das Glockenspiel mit dem Männleinlaufen ist das Grabmal des Heiligen mit dem Reliquienschrein der bedeutendste Messingguss der deutschen Kunst. Ebenso sehenswert war die Kreuzigungsgruppe über dem Altar von Veit Stoß. Der Blick von der Museumsbrücke auf das Heilig-Geist-Spital ist ein beliebtes Fotomotiv. Bei der Mittagspause im Gasthof "Schranke" konnte neben einer deftigen Brotzeit auch das berühmte Rauchbier genossen werden.

Einzigartige Kunstwerke


Vorbei am Nassauer-Haus, dem ältesten erhaltenen Bürgerhaus, und dem Brunnen, auf dem die sieben Tugenden von wasserspeienden Frauen dargestellt sind, war die Lorenzkirche das nächste Ziel. Der Engelsgruß von Veit Stoß und das 20 Meter hohe Sakramentshäuschen von Adam Kraft sind weltweit einzigartige Kunstwerke. Hier konnte man auch dem Zusammenspiel von fünf in dem Gotteshaus befindlichen Orgeln lauschen. Die riesige Mauthalle mit den über 100 Dachgauben diente einstmals als Getreidespeicher.

Nach einem Rundgang im Handwerkerhof ging es in den Literaturhaus, wo die Gruppe bei Kaffee und Kuchen diesen Tag ausklingen ließ.
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