Für Engagement um Stadtmuseum mit Bürgerpreis ausgezeichnet
Grete Reger spendet Preisgeld

Grete Reger übergibt 1000 Euro Preisgeld an Bürgermeister Rainer Rewitzer zur zweckgebundenen Verwendung im Stadtmuseum. Bild: bey
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Pleystein
13.01.2016
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Ihr enormes Engagement für das Stadtmuseum brachte der Pleysteinerin Grete Reger den Bürgerpreis der Sparkassen Eschenbach-Neustadt-Vohenstrauß ein. Das Preisgeld von 1000 Euro will sie aber nicht behalten. Am Dienstagabend stattete sie deshalb dem Stadtrat einen Besuch ab.

Das Stadtmuseum ist seit Beginn seines Aufbaues 2004 mit dem Namen Reger aufs Engste verbunden. Die Pleysteinerin hat sich damit schon zu Lebzeiten fast ein eigenes Denkmal gesetzt. Reger verstand es, zusammen mit einem Kreis engagierter Leute, ein Museum aufzubauen, das längst mit seinen Aktionstagen, kulturellen Veranstaltungen und vor allem im Bereich der Geologie zu einem Begriff in der Museumslandschaft geworden. Dafür zeichneten am Ende vergangenen Jahres die Sparkassen Reger auf Vorschlag und eingehender Begründung durch die Stadt Pleystein mit dem Bürgerpreis aus.

Diese Ehrung war mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden. Am Dienstagabend in der Stadtratssitzung würdigte Bürgermeister Rainer Rewitzer nochmals die Verdienste Regers, die mit ihrer Arbeit Akzente für die Bewahrung der Stadtgeschichte gesetzt habe.

Reger verstand die Auszeichnung durch die Sparkasse auch als Zeichen der Anerkennung für die Mitglieder des Museumsarbeitskreises. "Nur mit diesem starken Team und mit Unterstützung der Stadt war diese Aufgabe machbar", sagte sie. Den Geldpreis in Höhe von 1000 Euro überreichte Reger dem Stadtoberhaupt zur zweckgebundenen Verwendung für das Museum.

Düsen der Knackpunkt


Die Sanierung des Stadtweihers sorgt bei den Bürgern für Gesprächsstoff. Der Bürgermeister hielt es deshalb für sinnvoll, einen kurzen Bericht zu geben, weil derzeit keine besonderen Aktivitäten zu sehen sind und die Arbeiten vielmehr im Hintergrund ablaufen. So hat sich eine größere Gesprächsrunde mit dem auf der dortigen Insel vorhandenen Springbrunnen befasst, der natürlich wieder seine Funktionsfähigkeit erhalten soll.

Knackpunkt sind laut Rewitzer die Düsen für den später zu sehenden Wasserstrahl, die richtige Strahlhöhe und eine eventuelle Beleuchtung. "Kurzum, wie lässt sich der Springbrunnen am Besten wieder beleben?", fragte Rewitzer. Nachdem es unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für den Springbrunnen gibt, mit Mittelstrahl oder zusätzlichen seitlichen Düsen, die wiederum an der Insel fest angebracht oder frei schwimmend, entschied sich der Stadtrat Experten zu einem Gespräch mit eventueller Darstellung der unterschiedlichen Funktionen einzuladen.

Der Arbeitskreis Asyl trifft sich zu seiner ersten Sitzung nach dem montäglichen Informationsabend am 16. Februar. Näheres wird noch in der Presse bekannt gegeben.

Neue Poststelle


Der Bürgermeister berichtete außerdem, dass am 24. Februar im Haus Marktplatz 4, im Reisebüro von Tino und Julia Bayer, die neue Poststelle eröffnet wird.
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