Gottesdienst zum Jubiläum des Schützenvereins 1516 Pleystein
Schutz der Menschen im Vordergrund

"Das scharfe Auge, das die Schützen bei Ausübung ihres Sportes benötigen, ist auch notwendig, um zu erkennen, wo Menschen in Not sind." Zitat: Pater Mag. Thomas Vanek
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Pleystein
13.07.2016
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Mit einem Kirchenzug und dem gemeinsamen Kirchgang begann der Schützenverein 1516 Pleystein den Festsonntag. Festprediger Pater Mag. Thomas Vanek nannte es einen schönen Anlass, das Jubiläumsfest im Gottesdienst gemeinsam mit Gott in der Mitte zu feiern.

"Das scharfe Auge, das die Schützen bei Ausübung ihres Sportes benötigen, ist auch notwendig, um zu erkennen, wo Menschen in Not sind", erklärte der Geistliche. Er ging in seiner Ansprache besonders auf das Jubiläum ein. Der Schutz der Menschen sei der ursprüngliche Gründungszweck eines Schützenvereins gewesen. Auch wenn daraus Sportvereine geworden seien, lohne es sich, zum einstigen Gedanken des Schützens zurückzukehren. Dann werde die Nähe zum Barmherzigen Samariter deutlich, der einen überfallenen Menschen versorgt und somit die wahre Nächstenliebe gezeigt hat.

Der Kirchenchor unter Leitung von Holger Scheufler und Alexander Völkl an der Orgel umrahmte den Gottesdienst. Nach dem gemeinsamen Marsch zum Zelt ging es zum Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück über. Landrat Andreas Meier durfte den "Pleysteiner Marsch" dirigieren, Bürgermeister Rainer Rewitzer sang den Text.

Scheck und Scheibe


"Tradition heißt nicht die Asche bewahren, sondern das Feuer weiter zu tragen", betonte das Stadtoberhaupt. Er nannte den Zeitraum des Bestehens des Schützenvereins einen "Wahnsinn". Damals sei der Verein mit dem Zweck gegründet worden, die Bürger zu schützen. Im sportlichen Bereich hätten die Mitglieder in den vergangenen Jahren immer wieder ihre ruhige Hand und den scharfen Blick bewiesen. Seine Gratulation verband Rewitzer mit der Übergabe eines Schecks und am Nachmittag noch mit dem Überreichen einer Jubiläumsscheibe.

Einen Verein über 500 Jahre am Leben zu erhalten, sei mit der Aufgabe verbunden, den Nachwuchs zu begeistern, erklärte der Landrat. Gleichzeitig bedürfe aber ein derartiger Verein auch der Mitglieder, die sich "vorne hinstellen", um die Tradition zu erhalten, sagte Meier, der ebenfalls nicht ohne Geschenk gekommen war.

Das scharfe Auge, das die Schützen bei Ausübung ihres Sportes benötigen, ist auch notwendig, um zu erkennen, wo Menschen in Not sind.Pater Mag. Thomas Vanek
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