Jagdgenossenschaft Burkhardsrieth gibt für Sanierung 3600 Euro aus
Jagdpacht in Weg investiert

Vermischtes
Pleystein
24.02.2016
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Burkhardsrieth. Die Jagdgenossenschaft Burkhardsrieth hat im vergangenen Jahr für die Wiederherstellung eines gemeindlichen Feldweges 385 Tonnen Schotter gekauft und dafür einen Betrag von rund 3600 Euro aus den Einnahmen der Jagdpacht ausgegeben. Darüber informierte Jagdvorsteher Markus Grötsch in der Versammlung am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus. Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang würdigte die "Plünderung" der Kasse für diesen Zweck als Zeichen der guten Zusammenarbeit mit der Stadt.

Grötsch berichtete den neun anwesenden Jagdgenossen über das Ergebnis des Verbissgutachtens. "Tragbar" sei der Verbiss, so dass auch die Abschusszahlen für das Rehwild bis zum Jahr 2018 unverändert bleiben. Der Beschluss aus der Jagdversammlung vom 20. Februar 2015 die Einnahmen aus der Jagdpacht für den Wegebau zu verwenden, sei umgesetzt worden.

Nach einer Besichtigung zusammen mit Bürgermeister Rainer Rewitzer sei festgelegt worden, den Weg Richtung Waidhauser Holz wieder herzustellen. Dafür wurden rund 3600 Euro ausgegeben, die Stadt Pleystein hat die Kosten für den Gräder übernommen. "Damit wurde Jedem geholfen und die Jagdpacht ist gut aufgehoben", resümierte Grötsch. Josef Frischholz erläuterte den Kassenbericht.

Die zweite Bürgermeisterin bezeichnete das Ergebnis des Vegetationsgutachtens als Zeichen einer guten Zusammenarbeit der Jagdgenossen mit dem Jagdpächter. Auf Vorschlag des Jagdvorstehers entschieden sich die Jagdgenossen einstimmig, die Jagdpachtzahlungen wieder für den Wegebau anzusparen.
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