Katholischer Frauenbund Pleystein ehrt Mitglieder
Die Welt schöner machen

Gisela Schmid (Dritte von links) gehört dem Katholischen Frauenbund seit 40 Jahren an. Annemarie Forster (Fünfte von links) ist seit 25 Jahren dabei. Zur Treue gratulierten zweite Bürgermeisterin Andrea Lang (links), der Vorstand des Katholischen Frauenbundes, Bezirksvorsitzende Martha Bauer (Vierte von links) und Stadtpfarrer Pater Hans Ring. Bild: bey
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Pleystein
12.05.2016
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Im Mittelpunkt der Muttertagsfeier des Katholischen Frauenbunds standen Ehrungen. Stadtpfarrer Pater Hans Ring verglich die Mitglieder mit ihrem Wirken im Sinne des Erkennens von Hilfsbedürftigkeit bei anderen Menschen mit der Gottesmutter Maria.

Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang nannte die Muttertagsfeier eine alte Tradition, in der an die früheren Sorgen und Nöte um die Kinder erinnert werde. Rund 30 Mitglieder waren am Mittwochabend ins Café Enslein gekommen. Der Dank der Vorsitzenden Annemarie Woppmann galt schon im Voraus Maximilian Brey für die musikalische Gestaltung.

Besondere Bedeutung


Stadtpfarrer Ring betonte, dass Papst Franziskus im Jahr der Barmherzigkeit Gottes Mutter Maria eine besondere Bedeutung beigemessen hat. Das deshalb, weil Maria den Blick für den Menschen habe und dessen Hilfsbedürftigkeit erkenne. Beim Blick auf das Bild von Maria werde an die Kreuzigung Jesu Christi erinnert. Die Damen würden Maria ganz in ihr Leben aufnehmen, sagte der Geistliche. Die Katholische Pfarrgemeinde nehme dankbar zur Kenntnis, dass der Frauenbund einen Beitrag leiste, um die Welt schöner zu machen.

Lang würdigte die Muttertagsfeier als richtigen Moment eines Rückblicks auf das vergangene Jahr. Dazu gehöre, freudige Augenblicke und auch ernstere Ereignisse Revue passieren zu lassen. Die Mütter, so wie an diesem Abend beim Katholischen Frauenbund, seien in ihrem Leben geprägt gewesen von der Sorge um und der engen Bindung an die Kinder, sagte die Politikerin. Deshalb sei es erfreulich, dass der Club mit der Veranstaltung eine alte Tradition aufrecht erhalte.

Eigenen Weg gehen


Bezirksvorsitzende Martha Bauer dankte den Pleysteinerinnen für die Mitarbeit. Gerade bei einer derartigen Feier sollten sich die Frauen daran erinnern, "etwas Besonderes" zu sein. "Gehen Sie uneingeschränkt den eigenen Weg." Ausdrücklich forderte Bauer die Verbesserung bei der Rente für die Frauen durch Gewährung des dritten Rentenpunkts. Damit werde durch Anhebung der Altersrente die Leistung für die Gesellschaft gewürdigt. Die zu ehrenden Mitglieder haben laut der Bezirksvorsitzenden "ein Stück Lebenszeit" dem Verein gewidmet. "Die langjährige Mitgliedschaft bedeute das Gefühl einer engen Verbindung mit dem Katholischen Frauenbund."

EhrungenBezirksvorsitzende Martha Bauer, zweite Bürgermeisterin Andrea Lang und der Vorstand des Katholischen Frauenbunds ehrten treue Mitglieder. Gisela Schmid ist seit 40 Jahren dabei. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Annemarie Forster ausgezeichnet. Seit 10 Jahren gehören Roswitha Friedl und Elisabeth Randig dem Katholischen Frauenbund an. Neu aufgenommen wurde Hedwig Troidl. (bey)
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