Kreuzbergkloster Pleystein
Neue Fassade

Arbeiter der Werkstätten für Malerei und Restaurierung Müllner erneuern derzeit die Südwest-Seite der Fassade des Kreuzbergklosters. Bild: tss
Vermischtes
Pleystein
17.06.2016
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Die Sanierung des Kreuzbergklosters läuft. Wenn nichts dazwischenkommt, sollen alle Maßnahmen bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Das Gebäude gehört der Stadt, die sich bei der Finanzierung auch über viele Spenden freut.

Im laufenden Bauabschnitt 02 erneuern die Arbeiter der Werkstätten für Malerei und Restaurierung Müllner derzeit die Südwest-Seite der Kloster-Fassade, informierte Günter Gschwindler, Chef der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein. Zur Fassadenrenovierung gehören folgende Einzelmaßnahmen: Neuputzflächen vorbereiten (alter Putz war nicht mehr tragfähig), Oberputz flächig aufziehen, deckender Anstrich, fehlende Stuckelemente ergänzen sowie Fensterfaschen und -leibungen ausbessern.

Bisherige Arbeiten


Die Sanierung kostete im ersten Abschnitt im vergangenen Jahr rund 22 313 Euro. Heuer kommen 18 000 Euro hinzu. Außerdem haben die Verantwortlichen bereits die Abwasserleitung erneuert, Spenglerarbeiten in Zusammenhang mit dem Fenstereinbau ausgeführt und Dachflächenfenster eingebaut. 2015 bekam die Südost-Seite neue Fenster mit Fensterläden für rund 32 750 Euro. An der Südwest-Seite folgen heuer 10 Fenster für etwa 11 740 Euro.

Öffentliche Toilette


"In den nächsten Bauabschnitten ist, vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel, die Sanierung der Nordwest-Seite des Klosters sowie des Innenhofes mit einer Mauertrockenlegung geplant", sagt Gschwindler. Anschließend an den Innenhof soll eine öffentliche Toilette für Besucher des Kreuzbergklosters eingebaut werden. Die weiteren Maßnahmen sollen bis Ende 2017 abgeschlossen werden.

Für die Fassadensanierung gab es von der Bischöflichen Finanzkammer im vergangenen Jahr 18 200 Euro Zuschuss. "Weitere Raten werden entsprechend des Baufortschritts überwiesen", erklärt der geschäftsleitende Beamte. Die Bayerischen Landesstiftung hat 20 000 Euro zur Verfügung gestellt. An Spenden gab es außerdem bisher rund 26 800 Euro.
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