Kurzer Leidensweg
Gabi Kiesbauer (45) die letzte Ehre erwiesen

Vermischtes
Pleystein
25.04.2016
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Erst vor wenigen Wochen war bei Gabi Kiesbauer, Weberstraße 9, eine schwere Krankheit festgestellt worden. Ihr Wunsch erfüllte sich, dass der Leidensweg nicht all zu lange dauern sollte. Am 18. April starb sie im Klinikum Weiden im Dabeisein ihrer Familie im Alter von 45 Jahren, gestärkt mit den Sakramenten der Kirche.

Eine große Trauergemeinde nahm am Freitagnachmittag Abschied von der beliebten Mitbürgerin. Im Requiem in der Sigismundkirche ging Pater Hans Ring auf die Lebensstationen ein. Sie wurde als Gabi Bock am 29. Januar 1971 als erstes Kind der Eheleute Anna und Josef Bock geboren. Mit ihrer Schwester Belinda wuchs sie wohlbehütet auf.

Kiesbauer besuchte in ihrem Heimatort die Volksschule, die sie mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss absolvierte. Sie lernte den Beruf der Verkäuferin. Nach der Lehrzeit arbeitete sie von 1988 bis 1993 bei der Firma Elko in Faislbach.

Im Oktober 1997 heiratete sie den Stuckateur Markus Kiesbauer aus Ragenwies. Ein Jahr später vervollständigte Sohn Sebastian das junge Eheglück. Die erste Sorge Kiesbauers galt stets ihrer Familie.

Eine Selbstverständlichkeit war für sie das Mitwirken in der Pfarrgemeinde sowie der regelmäßige Gottesdienstbesuch. Einige Jahre betreute sie auch die Sternsinger mit. Ferner gehörte sie in letzter Zeit dem Putzteam der Kreuzbergkirche an. Zudem engagierte sie sich bei den "Pleystoiner Bläsern", bei denen Sohn Sebastian mitspielte, als ehrenamtliche Helferin bei den verschiedenen Veranstaltungen. Zu ihren Hobbys gehörte das Garteln. Das elterliche Anwesen hielt sie stets mit in Schuss. Es war ihr wichtig, dass ihre Lieben ein schönes Zuhause hatten.

Den Seelengottesdienst begleitete der Kirchenchor unter Leitung von Alexander Völkl. Die Beerdigung fand im Familienkreis statt.
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