Lange Diskussion in Versammlung der Jagdgenossen
Jagdpacht sparen

Vermischtes
Pleystein
15.03.2016
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Lohma. Die Jagdpachtzahlungen von Jagdpächter Karl Hanauer bleiben in diesem Jahr in der Kasse der Jagdgenossenschaft. Auch wenn die Diskussion über dieses Problem sehr lange dauerte, einigten sich die Jagdgenossen schließlich auf das Ansparen der Jagdpacht. Hanauer musste auch im vergangenen Jagdjahr wieder viele tote Rehe von der Straße räumen, so dass der Abschussplan in Verbindung mit wenigen erlegten Rehen erfüllt wurde.

Am Freitagabend trafen sich die Jagdgenossen zur Versammlung im Gasthaus Hanauer. Vorsteher Andreas Feneis berichtete, dass wegen einer mit dem Vermessungsamt abgeschlossenen Zusatzvereinbarung die Grundgebühren für das Jagdkataster entfallen. Nur der aktuelle Auszug müsse dann jeweils nach Arbeitsaufwand bezahlt werden.

Das Verbissgutachten zur Situation der Waldverjüngung habe einen "tragbaren Verbiss" dargelegt, so dass der Rehwildabschuss beibehalten werden könne, sagte der Sprecher. Identisch mit diesem Ergebnis war laut Feneis auch eine revierergänzende Aussage zur Verjüngungssituation im Jagdrevier Lohma.

Kassier Fritz Kick gab bekannt, dass die im Vorjahr beschlossene Auszahlung der Jagdpacht an die Jagdgenossen abgeschlossen wurde. Weil aber nicht alles von den Jagdgenossen abgerufen wurde, bleibt ein Rest in der Kasse.

Neben der vollständigen Erfüllung des Abschussplans für Rehwild hat Jagdpächter Hanauer noch sieben Füchse und einen Dachs erlegt. Schwarzwild stand nicht auf der Abschussliste.
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