Pleysteiner Bau- und Umweltausschuss ist sich einig
Bäume bergen Risiko

Beim Baum im Vordergrund ist deutlich die dürre Baumkrone zu erkennen. Ähnlich sehen auch die zwei weiteren im Hintergrund aus. Deshalb sollen die Bäume einschließlich der beiden Stämme gefällt werden. Bild: bey
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Pleystein
19.10.2016
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Zum Kahlschlag setzt die Stadt Pleystein bei der Zufahrt zum Bauhof entlang der Vohenstraußer Straße an. Drei mächtige Ahorn- und Eschenbäume sollen gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Ein Blick in die Baumkronen zeigt, dass man durchaus aufgrund der Dürre ein Auseinanderbrechen befürchten muss. Nach der Ortsbesichtigung beschloss der Bau- und Umweltausschuss einstimmig, die Bäume zu fällen und gleichzeitig den Wildwuchs an der Böschung zu beseitigen, um damit den Jungbäumen die Chance zur besseren Entwicklung zu geben.

Rund zwei Stunden dauerte der Rundgang des Ausschusses anlässlich seiner Sitzung am Dienstagnachmittag. Die Entscheidungen trafen die Mitglieder anschließend im Sitzungssaal.

Die Instandsetzung des Daches auf dem Verwaltungsgebäude stellten sie zurück, weil zum einen Nässeschäden im Dachgeschoss selbst nicht zu erkennen sind und zum anderen die Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des Städtebauförderprogramms ermittelt werden sollen.

Neues Pflaster fürs Kloster


Vor einer Entscheidung über den Einbau neuer Fenster im Feuerwehrhaus der Stadt wird Architekt Hans Sax bei örtlichen Schreinereien Angebote über eine neue Lackierung der Fenster einholen. Im Innenhof des Kreuzbergklosters soll der Pflasterbelag nach Möglichkeit noch in diesem Jahr wiederhergestellt werden. Vorgesehen sind große Pflastersteine, in Beton verlegt, mit einer Verfugung mit dem gleichen Material. In die Mitte wird ein Abfluss gesetzt.

Einig war sich der Bauausschuss, im Stadtbereich mehrere Bäume als Ersatz zu pflanzen. Die Arbeiten soll wegen der Garantie eine Fachfirma übernehmen. Mit der Ausführung von Malerarbeiten in Räumen der Aussegnungshalle im Friedhof wird eine örtliche Firma beauftragt. Weitere Arbeiten übernimmt der städtische Bauhof.

Das Informationsbanner für Vereine an der Kreisstraße NEW 32 findet nicht die Zustimmung von Polizei und Straßenverkehrsbehörde. Der Bau- und Umweltausschuss hat deshalb nahe des Gamlitzer Platzes im Ortsbereich eine geeignete Stelle gefunden, an der künftig das Banner sichtbar auf Veranstaltungen hinweisen soll. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, mit der Genehmigung der Stadt auch an der Lohmaer Straße an einem Gartenzaun diese Werbemöglichkeit anzubringen. In diesem Zusammenhang kündigte Bürgermeister Rainer Rewitzer an, von der Verwaltung eine Plakatierverordnung ausarbeiten zu lassen. Für eine langfristige Instandsetzung des Zufahrtsweges Flurnummer 102 Gemarkung Lohma, von einem Bürger beantragt, sehen die Ausschussmitglieder derzeit keine Möglichkeit.

Leinenzwang für Hunde


Die Stadt wird zehn Hinweisschilder "Leinenzwang für Hunde" anschaffen und diese an mehreren Stellen des Bocklradweges aufstellen. Angedacht sind die Stellen und Plätze, an denen die Hundehalter ihre Fahrzeuge abstellen, um auf dem Bocklradweg ihren Vierbeinern Auslauf zu ermöglichen.

Dem Antrag eines Bauherren für einen Vorbescheid für einen Anbau an ein Wohngebäude innerhalb des Bebauungsplanes "Am Sonnenhang" stimmte das Gremium nicht zu. Der Antragsteller muss einen neuen Plan mit einer Verkürzung des Anbaues einreichen, bei dem gleichzeitig der Abstand zu einem vorhandenen Kanal berücksichtigt ist.

Kein neuer Fußboden


Die Erneuerung des Fußbodenbelags im EDV-Raum der Zottbachtalschule wird zurückgestellt. Mit der Schulleitung ist abzuklären, ob eine Verlegung dieses Raumes in einen anderen Schultrakt möglich ist. Die Modellfreunde dürfen den ehemaligen "Schlecker-Laden" im Verwaltungsgebäude über die Weihnachtszeit nutzen. Ein längerfristiger Vertrag wird jedoch nicht angeboten, weil abzuklären ist, wie groß der eigene Platzbedarf ist.
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