Pleysteiner Bauausschuss sieht keinen Handlungsbedarf
Container bleiben am Friedhof

Keine Notwendigkeit für eine Verlegung der Container am Friedhof erkannte der Bauausschuss bei der Ortsbesichtigung. Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
22.07.2016
45
0

Fast drei Stunden ist der Bauausschuss bei seiner Sitzung im Gebiet der Großgemeinde Pleystein unterwegs. Unter anderem geht es um einen Antrag der Feuerwehr, der bei den Ausschussmitgliedern auf offene Ohren stößt.

Die Stadt verzichtet auf einen Austausch von sechs Masten der innerstädtischen Straßenbeleuchtung. Die Bayernwerk AG hatte diese Maßnahme mit einem Kostenaufwand von 10 680 Euro vorgeschlagen. Der Bauausschuss schaute am Mittwochnachmittag die betreffenden Standorte an und kam zur eindeutigen Meinung, dass Erhaltungsmaßnahmen ausreichend sind.

Besichtigt wurde auch das städtische Wohnhaus in der Miesbrunner Straße. Zur Diskussion stand der Einbau von Kunststofffenstern anstelle der bisherigen Holzfenster. Der vor Ort geäußerte Gedanke, Kunststofffenster aus dem wegen eines Brandes nicht mehr bewohnbaren Teil des Hauses auszubauen und statt der Holzfenster einzusetzen, wurde schnell wieder verworfen. Der Bauausschuss einigte sich auf die Einholung von Angeboten für die einzubauenden Fenster. Von der Grundstücksgrenze des Feuerwehrhauses Pleystein bis zur Einmündung in die Miesbrunner Straße gilt auf der Seite mit dem Gehweg künftig ein absolutes Halteverbot.

Bei der Ortsbesichtigung zeigte Bürgermeister Rainer Rewitzer auf, mit welchen Problemen die Brandschützer beim Ausrücken und gleichzeitig zugeparkten Abfahrtswegen zu kämpfen habe. Deshalb war sich der Bauausschuss einig, dem Wunsch der Feuerwehr auf Anordnung des absoluten Halteverbotes nachzukommen.

Außenmauern einfassen


Im Friedhof werden an der Aussegnungshalle die südwestlichen Außenmauern eingefasst und der Zugangsbereich zur Rampe auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes zweckentsprechend angelegt. Der Containerstandort am oberen Eingang des Friedhofes bleibt in seiner jetzigen Form erhalten. Der Bauausschuss sah keine Veranlassung für einen anderen Standort.

In der Bürgerversammlung war der Antrag gestellt worden, den Flurweg Trutzhofmühle-Lohma mit dem Zusatzschild "Anlieger frei" nur noch für einen eingeschränkten Straßenverkehr zuzulassen. Diesem Wunsch entsprach der Bauausschuss nicht. Sinngemäß entschied der Bauausschuss auch beim Zufahrtsweg, Flurnummer 198, Gemarkung Lohma. Auch für diesen Weg war in der Bürgerversammlung eine Durchfahrtsbeschränkung gefordert worden.

Für die Gemeindeverbindungsstraße Zengerhof-Spielhof-Miesbrunn lag ein Antrag auf Gewichtsbeschränkung vor, der sich hauptsächlich gegen die Lastkraftwagen richtet, die die Biogasanlage in Miesbrunn mit Material aus dem Nachbarland beliefern. Bei der Ortsbesichtigung zeigte sich aber, dass eine Sperrung für Lastkraftwagen problematisch ist, weil davon auch andere Fahrzeuge, die örtlich ansässige Betriebe anfahren müssen, betroffen wären. Der Bauausschuss wird dazu den Rat der Polizeiinspektion Vohenstrauß einholen.

Neubau genehmigt


Einstimmig genehmigte der Bauausschuss den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport am Bienenweg. Die Ausschuss-Mitglieder freuten sich, dass mit diesem Vorhaben der Lückenschluss im alten Baugebiet "Stiegelwiese" gelingen könnte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.