Pleysteiner Friedhofskapelle
Dach aus Lärchenholz

Bürgermeister Rainer Rewitzer (links) und Architekt Johann Sax begutachten die Lärchenholzschindeln für die Friedhofskapelle. Mindestens ein halbes Jahrhundert soll diese neue Eindeckung halten. Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
28.06.2016
130
0

Die Neueindeckung der Friedhofskapelle mit Holzschindeln ist in vollem Gange. Der Pleysteiner Stadtrat hatte die Maßnahme noch in der vorherigen Wahlperiode beschlossen, wollte aber ursprünglich ein anderes Material.

Ursprünglich sprach sich das Gremium für Biberschwanzziegeln aus. Die Denkmalschutzbehörde bevorzugte jedoch Holzschindeln. Nachdem sich die Preisdifferenz zwischen Biberschwanzziegeln und Dachschindeln aus Lärchenholz nur als geringfügig erwies, beschloss der Stadtrat, dem Wunsch der Denkmalschutzbehörde nachzukommen.

Die Kosten für die neue Dacheindeckung mit gespaltenen Schindeln aus Lärchenholz betragen 40 000 Euro, erklärte Architekt Johann Sax beim Ortstermin mit Bürgermeister Rainer Rewitzer. Eingeschlossen bei sind auch die Sanierung des Turms und die neue Isolierung des Dachs. Das Türmchen wird in seiner ursprünglichen Form wieder aufgebaut. Laut Sax hält die sogenannte hinterlüftete Eindeckung mit der neuen Schalung, der Dachpappe und neuer Lattung mindestens ein halbes Jahrhundert.

Der Auftrag für die Spenglerarbeiten ging an die Pleysteiner Firma Rudolf Voit, die Dachstuhlarbeiten übernahm die Firma Götzfried. Die Dacheindeckung übernahm die Firma David Voit aus Leuchtenberg.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.