Sanierung des Gebäudes am Markplatz ist beendet
Nachahmer erwünscht

Zahlreiche Gäste waren zur Eröffnung der neuen Räume der Raiffeisenbank gekommen. Architekt Max Zangerl (rechts) überreichte einen symbolischen Schlüssel an Geschäftsstellenleiter Matthias Plödt. Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
14.12.2015
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Die Raiffeisenbank Pleystein ist wieder in die umgebauten, erweiterten und sanierten Räumlichkeiten am Marktplatz 24 zurückgekehrt. Mit der offiziellen Einweihung und Segnung endete die rund eine Million Euro teure Baumaßnahme.

"Zukunft kann man bauen." Dieses Sprichwort stellte Raiffeisen-Direktor Karl Völkl in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Die Bauherren der Zukunft sei die Bevölkerung. Deren Bindung an Bank und Stadt solle in Zukunft verstärkt werden. Er betonte außerdem das Interesse der Bank an einem dauerhaften Verbleib in der Stadt. Völkl zeigte sich davon überzeugt, dass die renovierte Geschäftsstelle das anmutigste, das einladenste und schönste Gebäude am Marktplatz sei.

Über 600 Bohrungen


Direktor Robert Stahl zeigte die Entwicklung der Raiffeisenbank Pleystein auf: Nach mehreren Umbaumaßnahmen in den neunziger Jahren sei das Gebäude jetzt neugestaltet und erweitert worden. Umfangreich seien die Arbeiten zur Beseitigung der Feuchtschäden gewesen. So seien über 600 Bohrungen im Mauerwerk notwendig geworden, um Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Insgesamt habe die Baumaßnahme über eine Million Euro gekostet.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring betonte, die Segnung des Gebäudes beziehe sich auch auf die Mitarbeiter der Bank und die Menschen, die mit ihren Sorgen zu ihnen kommen. Die Arbeit, die dort geschehe, diene aber auch dazu Geschäfte und Gewinne zu machen, fügte Pfarrer Peter Peischl hinzu. Gemeinsam segneten die Geistlichen die neuen Räume. Für Bürgermeister Rainer Rewitzer ist der beendete Umbau ein Zeichen guten Wirtschaftens. Altes sei auf einen guten Weg gebracht worden, betonte er in Zusammenhang mit der energetischen Sanierung und der Beseitigung der Nässeschäden.

Nachahmer erwünscht


Das renovierte Gebäude binde sich gut in das Stadtbild ein, Rewitzer überreichte das Stadtwappen aus Glas. Landrat Andreas Meier gratulierte - auch im Namen der Landtagsabgeordneten Annette Karl - zum Umbau.

Die Sanierung trage zum Erhalt des Ortsbildes bei. Es wäre wünschenswert, wenn sich daraus eine Vorbildfunktion für andere Hauseigentümer entwickeln würde.
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