Sanierung des Loreto-Heiligtums in Bor (Haid) läuft
Noch einiges zu tun

Dekan Vladimir Born (vorne) ist die Wiederherstellung des Loreto-Heiligtums zu verdanken. Derzeit gehen die Restaurierungsarbeiten im Kreuzgang über die Bühne. Bild: tu
Vermischtes
Pleystein
20.04.2016
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Pleystein/Bor. Der Großteil des Loreto-Heiligtums in Bor (Haid) ist bereits umfassend restauriert worden, doch gibt es noch einiges zu tun. Altbürgermeister Johann Walbrunn, der seit vielen Jahren mit Dekan Vladimir Born eng zusammenarbeitet, machte sich vor Kurzem ein Bild vom Stand der Rekonstruktions- sowie Erneuerungsarbeiten.

Unter anderem wurde in den vergangenen Monaten die rechte Seite des Kreuzgangs mit all den Malereien sowie Fresken zum Schloss hin fertiggestellt und mit Schriftzügen in deutscher Sprache versehen. Was nicht mehr sichtbar war, ist ergänzt worden. Der komplette Kreuzgang mit seinen vier Seiten soll bis Ende 2016 in neuem Glanz erstrahlen. Für die Maßnahme gibt es 80 Prozent Zuschuss des tschechischen Kulturministeriums, 10 Prozent aus dem deutsch-tschechischen Zukunftsfonds und EU-Mittel. Hinzu kommen Eigenleistungen der Pfarrei Bor sowie Spenden. Der Geistliche fügte an, dass als weiterer Schritt zur Fertigstellung von Loreto der Außenbereich gestaltet worden soll.

Darüber hinaus sollen die Bänke in der Kapelle für 1500 Euro überarbeitet werden. Auch dafür werden noch Spender gesucht. 2018 soll das 350-jährige Bestehen des Heiligtums gefeiert werden. Sponsoren diesseits der Landesgrenze können Spenden im Pleysteiner Rathaus bei der Stadtkasse auf das Sonderkonto "Bor" einzahlen.
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