Schützenvereine 1516 Pleystein feiert großes Jubiläum
500 Jahre voller Ideale

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Pleystein
10.07.2016
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Der Schützenverein 1516 Pleystein feierte am Wochenende sein 500-jähriges Jubiläum. Am Freitagabend starteten die Feierlichkeiten mit dem Totengedenken und setzten sich spätabends mit dem "Tag der Jugend" fort. Den ersten Schuss auf die Festscheibe gab ein prominenter Ehrengast ab.

Mit dem Anschießen am Zimmerplatz, dem Totengedenken, dem Bieranstich und dem "Tag der Jugend" im Festzelt eröffnete der Schützenverein 1516 am Freitag seine Festtage zum 500-jährigen Bestehen. Bei den Ansprachen am Kriegerdenkmal standen die Gedanken an die verstorbenen Mitglieder und deren Einsatz für den Jubelverein im Mittelpunkt.

Kurz vor 18 Uhr zogen die Gäste mit dem Jubelverein, der Vereinsführung mit Schützenmeisterin Annelie Stahl, Sportleiter Christian Stahl und Festleiter Michael Kraus an der Spitze von der Stadtpfarrkirche zum Kriegerdenkmal. Mit dabei waren auch die adretten Festkinder und -damen mit Festbraut Sabine Hartwig, das Bezirksschützenmeisteramt mit Bezirksschützenmeister Harald Frischholz an der Spitze, das Gauschützenmeisteramt mit Gauschützenmeister Stefan Brandmiller sowie die Pleysteiner Stadtspitze in Begleitung zahlreicher Stadträte. Auch Bürgermeister Hermann Ach aus Moosbach erwies dem Verein die Ehre. Die "Pleystoiner Bläser" führten den Zug an und begleiteten das Totengedenken musikalisch.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring nannte es ein schönes Zeichen, bei der Feier eines Jubiläums die Mitglieder nicht zu vergessen. Das Totengedenken sei ein Ausdruck des Dankes an jene Mitglieder, die den Verein auf seiner 500 Jahre langen Wegstrecke begleitet hatten, te der Geistliche. Im Gebet und in den Fürbitten gedachten die Schützen, die Abordnungen der Vereine und die Repräsentanten der Kommunalpolitik den verstorbenen oder auch in den Kriegen gefallenen und vermissten Mitgliedern des Schützenvereins.

Dank an die Toten


Schützenmeisterin Stahl sprach dem Totengedenken die Bedeutung zu, sichtbar zu machen, dass das Leben endlich und vergänglich sei. Der Dank bei dieser Feier gelte allen aktiven und passiven Mitgliedern, die zu Lebzeiten den Schützenverein mit ihrer Tatkraft und ihrem Einsatz unterstützt haben.

Bürgermeister Rainer Rewitzer bezeichnete die Feier am Kriegerdenkmal als richtigen Moment, den Menschen zu gedenken, mit denen zusammen gearbeitet, gelebt und auch gefeiert wurde. "Vor allem aber haben die verstorbenen Mitglieder die Ideale des Schützenvereins gelebt, so wie es die Mitglieder des Jubelvereins auch in der Gegenwart noch tun." Als Ideale sei von den Mitgliedern nicht nur der anspruchsvolle Schießsport betrachtet worden, sondern darüber hinaus auch die Heimatverbundenheit, das Traditionsbewusstsein und die Jugendarbeit.

Schützenmeisterin Stahl und Bürgermeister Rewitzer legten gemeinsam am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Mit dem Lied "Ich hatt' einen Kameraden", der Nationalhymne und dem Bayernlied endete die Feier. Dann führten die "Pleystoiner Bläser" den Zug in Richtung Festzelt an.

Festleiter Michael Kraus zapfte mit zwei kräftigen Schlägen das erste Fass Bier an. Im Zelt hatte die Festleitung einen Schießstand mit einem ungefährlichen Lasergewehr aufgebaut. Dort durfte der rote Punkt auf der Festscheibe gesucht und vor allem getroffen werden. Erster Landesschützenmeister Wolfgang Kink gab auf die Festscheibe den ersten Schuss ab. Die weiteren Ehrengäste folgten. Bis 21 Uhr unterhielten die "Pleystoiner Bläser" die Gäste.
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