Staatliche Feuerwehrehrenzeichen für Brandschützer aus Pleystein, Burkhardsrieth und Lohma
Unbezahlbarer Dienst

Vermischtes
Pleystein
24.11.2016
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Für Feuerwehrleute sind es besondere Auszeichnungen: die staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Gold und Silber. Bei der Verleihung für die Brandschützer aus Pleystein, Burkhardsrieth und Lohma lobt ein Redner einen Mann besonders.

"Dieser Tag ist etwas Besonderes, weil der Bevölkerung damit gezeigt wird, dass wir eine engagierte, motivierte und schlagkräftige Truppe bei den jeweiligen Wehren haben", sagte stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger in der Feierstunde am Mittwochabend im Rathaussaal. Die Einsatzkräfte seien bei jedem Wetter und jeden Tag ohne Rücksicht auf Feiertag unterwegs. "Dieses Ehrenamt kennt keinen Terminkalender."

Die Feuerwehrtätigkeit sei oft eine Belastung für Familie sowie Beruf und erfordere gerade deshalb auch ein gutes Zusammenspiel mit dem Arbeitgeber, räumte Kirzinger ein. Nicht vergessen werden dürfe, dass bei den Einsätzen die eigene Gesundheit gefährdet werde und vor allem auch psychische Probleme verarbeitet werden müssen. Die Anerkennung mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen könne nur ein "symbolischer Akt, keine Gegenleistung für einen unbezahlbaren Dienst sein".

Bürgermeister Rainer Rewitzer hob hervor, dass bei dieser Ehrung die Betonung auf "aktiven Dienst" liege. Die Auszeichnung für 40 Jahre aktive Dienstzeit verdiene höchste Anerkennung, die für 25 Jahre solle Ansporn zum Weitermachen sein. Alle Wehrmänner hätten nicht nur große, nervlich anstrengende Einsätze gehabt, sondern bei vielen kleinen Einsätzen Hilfeleistungen für die Mitbürger gegeben. Kreisbrandrat Richard Meier sprach Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer als einen der Aktiven mit 40 Jahren Dienstzeit an. Der Pleysteiner Kreisbrandinspektor sei im Bezirk Ost "Tag und Nacht" unterwegs und habe nahezu keinen Einsatz versäumt. Deshalb gelte der Dank auch Ehefrau Resi für die vielen Entbehrungen.

Bürger sind dankbar


Heutzutage müsse eine Kommune mit ihren Bürgern dankbar sein, noch eine Wehr zu haben, betonte der Kreisbrandrat. Erfreulicherweise betrachte die Bevölkerung mittlerweile die Anschaffungen für die Wehren aus anderen Blickwinkeln. (Im Blickpunkt)

Dieses Ehrenamt kennt keinen Terminkalender.Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger

Ausgezeichnete Feuerwehrleute

Pleystein. (bey) Die staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Gold (40 Jahre aktiver Dienst) erhielten von der Feuerwehr Pleystein Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer und Berthold Herrmann, der sich einst als Vorsitzender mit großen Zeitaufwand beim Bau des Feuerwehrhauses eingebracht hatte, aber wegen Erkrankung verhindert war. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienstzeit bekam der Kommandant der Pleysteiner Wehr, Markus Völkl.

Für die Feuerwehr Burkhardsrieth sind seit 40 Jahren Josef Kleber, Josef Frischholz und Wolfgang Völkl im Einsatz. Die gleiche Auszeichnung erhielt Reinhard Wittmann von der Feuerwehr Lohma.
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