Starkbierfest des Kulturkreises in Pleystein
Bruder Johann statt Barnabas

Johann Walbrunn, Altbürgermeister und zweiter Vorsitzender des Kulturkreises, übernahm beim Starkbierfest die Aufgabe des Moderators. Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
07.03.2016
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Beim Starkbierfest des Kulturkreises stand die Gemütlichkeit deutlich im Vordergrund. Der Grund dafür war allzu menschlich: "Bruder Barnabas" war noch im Krankenstand und konnte deshalb nicht als "kommunalpolitischer Mahner" ans Rednerpult.

Johann Walbrunn, Altbürgermeister und zweiter Vorsitzender des Kulturkreises, übernahm deshalb mit Begeisterung die Aufgabe des Moderators, die er auch durchgängig den Abend über erfüllte. Die "Pleystoiner Bläser" sorgten in gewohnter Weise für die zünftige Musik. Die gute Laune als weiteren wesentlichen Bestandteil eines Starkbierfestes mussten die Besucher selbst mitbringen.

Wer zu Beginn des Abends noch nicht auf der notwendigen "Betriebstemperatur" war, konnte mit ein paar Halben Starkbier nachhelfen. Dazu gab es auch die passenden Brotzeiten, damit das dunkle Bier verträglicher wurde. Bürgermeister Rainer Rewitzer durfte seinen "eigenen" Marsch, nach der Melodie "Dem Tirol die Treue" singen, der textlich natürlich die Stadt Pleystein als das "einzig Wahre" lobt.

Flugzeug über Pleystein


s Altbürgermeister nahm dann die alte Melodie von einem "Flugzeug das mal über Pleystein g'flogen war" her, um da noch ein paar Strophen anzuhängen. Und so sang er über das Schulhaus, das die Georgenberger und Waidhauser braucht, um nicht leer zu stehen, dass der "Schopper zweng frequentiert und sich nicht mehr rentiert hatte", dass aus dem Rot-Kreuz-Haus vielleicht bald Asylbewerber rausschauen und noch vieles mehr, was in der Stadt aktuell ist.

Nach dem Bier-Sommelierspiel wurden mehrere Herren aus dem Publikum gebeten, ihre Waden freizumachen. Die "besseren Hälften" mussten mit verbundenen Augen ihren "Göttergatten" erkennen.
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