Störche in Pleystein
Vorbereitung auf weite Reise

Das Pleysteiner Stochenpaar war vor Kurzem auf einer frisch gemähten Wiese am Stadtrand unterwegs. Die beiden Großvögel rüsten sich schon für den nahenden Abflug in Richtung Süden. Bild: tu
Vermischtes
Pleystein
09.08.2016
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Das Storchenjahr ist fast vorüber. Die Bilanz von Hubert Schmid fällt zwar durchwachsen aus, ein Umstand macht dem Pleysteiner jedoch Hoffnung.

Das Storchenpaar rüstet sich für den in Kürze anstehenden Abflug in Richtung Süden. Storchenbetreuer Schmid erspähte die beiden großen Vögel auf einer frisch gemähten Wiese am Ortsrand zum Fuchsenberg hin. "Auffallend ist, dass sie sehr sauber und gesund aussehen. Auf der anderen Seite ist das aber kein Wunder, da sie sich ja nicht um Junge zu kümmern hatten."

Gute Voraussetzungen


Schmid hatte Meister Adebar und sein Weibchen nachts nicht mehr in ihrem Horst auf dem stillgelegten Kamin des ehemaligen Molkereibetriebes im Stadtgraben Nord gesehen und deshalb vermutet, dass sie bereits ihren Weg in wärmere Gefilde angetreten hatten. "Was Hoffnung auf das nächste Jahr macht ist, dass das Paar, das sich ja sehr spät gefunden hat, immer noch zusammen ist. Das sind gute Voraussetzungen für 2017. Natürlich nur, wenn beide überleben." Heuer gab es in Pleystein und in Waidhaus keine Jungstörche. Der Horst in Waidhaus war ganz verwaist. In Eslarn gibt es drei gesunde Junge, nachdem einer der ursprünglich vier Jungvögel die ersten Lebenstage nicht überlebt hat. "Sie lernen momentan das Fliegen, damit sie bis Ende August auch auf die weite Reise gehen können." Der Hobby-Ornithologe hat auf seiner Homepage die Situation der Störche in den drei Gemeinden dokumentiert.

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Weitere Informationen:

www.flora-fauna-foto.de
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