Tagesstätte "Herbstsonne" erhält kirchlichen Segen
Arbeit mit viel Herz und Liebe

Cornelia Völkl (links) informierte bei der Einweihungsfeier im voll besetzten Aufenthaltsraum auch über die Geschichte der Tagespflegestätte. Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
08.06.2016
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"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." Mit diesem Sprichwort lasse sich der Neubau der Tagesstätte und des Ambulanten Pflegediensts "Herbstsonne" am besten beschreiben, sagte Leiterin Cornelia Völkl bei der Einweihung.

Völkl erinnerte am Sonntag die vielen Besucher an die Geschichte des Pflegediensts, der in der gemeinsamen Arbeit mit Tanja Gilch-Wick im Jahr 2008 und dem Umbau der ehemaligen Molkerei seinen Anfang genommen hatte.Am 1. März 2009 sei die erste Tagespflegestätte in der Region eröffnet worden.

Ständige Nachfrage


Nur vier Jahre danach sei der Pflegedienst mit seiner Intensiv-, Kinder- und ambulanten Pflege zu einem Unternehmen mit 52 Mitarbeitern gewachsen, berichtete Völkl. Die ständige Nachfrage nach Tagespflegeplätzen verbunden mit den vorhandenen, nur begrenzten Räumlichkeiten hätte die Verantwortlichen vor neue Herausforderungen gestellt, betonte die Leiterin.

Am 1. Juni 2015 sei mit dem Neubau begonnen worden, für den zunächst viele Steine aus dem Weg geräumt werden mussten. Völkl dankte Bürgermeister Rainer Rewitzer, Altbürgermeister Johann Walbrunn sowie dem Geschäftsleiter im Rathaus, Günter Gschwindler. Der Neubau biete jetzt Platz für 29 Tagespflegegäste, die von 72 Mitarbeitern betreut werden, berichtete Völkl. Anschließend gab es die Baugeschichte nochmals in Gedichtform.

Rewitzer nannte den Rahmen der Einweihung würdevoll, die aber voraussetzte, dass bis zur Fertigstellung "viele Steine aus dem Weg" geräumt werden mussten. In der neuen Stätte könnten sich die pflegebedürftigen älteren Männer und Frauen wohlfühlen, sagte der Rathauschef in Richtung deren Angehöriger. Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang lobte die Einrichtung und deren Arbeit, die immer mit viel Herz und Liebe ausgeübt werde. Altbürgermeister Walbrunn sprach von einem denkwürdigen Tag, an dem ein gelungenes Werk eingeweiht werde.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring bezeichnete den Entschluss zum Neubau als gut, weil er die angenehme Atmosphäre der Einrichtung nochmals verbessere. Sein evangelischer Amtskollege Peter Peischl aus Vohenstrauß zitierte das vierte Gebot, mit seiner Bitte Vater und Mutter zu ehren, das einst als "Rentenversicherung für die alten Menschen" anzusehen war. Doch diese Situation, auch das Leben in der Großfamilie, habe sich geändert, so dass zu überlegen sei, wie alten Menschen ein gutes Leben gewährt werden könne. Dafür gebe es jetzt die Tagespflege, sagte Peischl. Die beiden Geistlichen segneten anschließend die Räume.

Gruß der Kinder


Die Buben und Mädchen des Kindergartens sangen mit Schwester Maria Lieder und begrüßten bei einem Gang durch die Stuhlreihen die Gäste persönlich. Für die weitere Umrahmung der Einweihung sorgte die Damen-Big-Band Waidhaus.
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