VdK-Bilanz der Aktion „Weg mit den Barrieren“
Druck auf Politik ausüben

Vermischtes
Pleystein
29.07.2016
13
0

Barrierefreiheit ist ein garantiertes Menschenrecht und ein Gewinn für alle. Nun zieht VdK-Orts- und Kreisvorsitzender Josef Rewitzer Bilanz der Aktion "Weg mit den Barrieren".

"1953 bestieg der erste Mensch den höchsten Berg der Welt. 1969 landete der erste Mensch auf dem Mond. Und heute, im 21. Jahrhundert, kommen Menschen mit Behinderung nicht in Rathäuser oder stehen Rollstuhlfahrer auf Bahnhöfen und gelangen nicht zu ihren Zügen. Das kann nicht sein", meinte der engagierte Funktionär. Barrierefreiheit sei ein garantiertes Menschenrecht und ein Gewinn für alle. Deshalb fordere der VdK: Keine Einschränkung durch Einschränkung."

Barrierefreiheit sei angesichts des demografischen Wandels unabdingbar. Kommunen, die schon heute in den Abbau von Barrieren investieren, würden zukunftsorientiert handeln und hohe Kosten für später notwendige Umbaumaßnahmen vermeiden. Barrierefreiheit entwickle sich immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor, von dem nicht nur die älter werdende Generation, sondern alle Bürger vor Ort profitierten. "Barrierefreiheit verbessert die Lebensqualität für alle Menschen in der Kommune", stellte Rewitzer fest.

Vor Kurzem sei der VdK-Kampagne-Marathon nach drei Wochen mit einer Großveranstaltung des Bezirks Oberpfalz in Neunburg vorm Wald vorläufig beendet worden. In dieser Zeit seien der Kreisverband mit ehrenamtlichen Mitarbeitern und mit Bürgermeistern in verschiedenen Gemeinden des Landkreises unterwegs gewesen, um Aufklärungsarbeit zu leisten und zugleich Druck auf die Politik auszuüben und Barrieren abzubauen, wo immer es möglich ist.

Einige Kommunen seien auch schon mit gutem Beispiel vorangegangen und seien Vorbilder. "Am Geld alleine darf die Barrierfreiheit nicht scheitern. Für vieles andere ist auch schnell Geld vorhanden. Barrierefreiheit im 21. Jahrhundert ist kein Luxusartikel, sondern ein Menschenrecht. Die Zeit des Handelns ist längst gekommen, und mit dieser Kampagne hat der VdK auch den Nerv getroffen. Wir werden weiterhin den Finger in die Wunde legen, um den Menschen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und um ihnen zur Durchsetzung ihrer Rechte zu verhelfen", betonte Rewitzer abschließend.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.