Workshop des Osterfestivals Nördliche Oberpfalz
Blechbläser brauchen viel Kondition

Christine Westermair präsentierte den Blechbläsern auch die Übung mit dem "Flow Ball". Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
21.03.2016
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Perfekt Trompete zu spielen ist fast schon eine Wissenschaft. Es ist nicht getan, das Instrument nur an den Mund zu setzen und zu blasen. Die richtigen Techniken für Ansatz, Atem und Zunge sind nur Teile davon, die in ihrer Gesamtheit mit allen anderen Techniken den perfekten Trompeter kennzeichnen.

Theorie und Praxis


Natürlich gelten diese Techniken auch für andere Blechblasinstrumente. Beim Workshop im Rahmen des Osterfestivals Nördliche Oberpfalz ließen sich knapp dreißig Blechbläser unterschiedlichen Alters über den gekonnten Umgang mit dem Instrument in Theorie und Praxis informieren.

Dieses Wissen, das auch den Studenten am Landeskonservatorium Innsbruck vermittelt wird, gerät beim häuslichen Üben manchmal in Vergessenheit. "Deshalb ist der Workshop altersunabhängig für jeden Trompeter fast ein Muss, obwohl er seinen eigenen Umgang mit dem Instrument oft fehlerfrei einschätzt", erklärte Christine Westermair. Die junge Dame aus dem Landkreis Freising studiert im Landeskonservatorium Innsbruck bei Professor Erich Rinner Instrumental- und Gesangspädagogik, um später den Beruf der Gymnasiallehrerin zu ergreifen.

Westermair ging mit den Teilnehmern den Abend ruhig mit Atemübungen an. Da hieß es für die Musiker schon mal, lange die Luft anzuhalten und dann aber auch nicht gleich schlapp zu machen. Damit sichtbar wurde, wie lange die Luft gleichmäßig "ausgepustet" wurde, hatte Westermair den "Flow Ball" mitgebracht.

Vereinfacht wird ein Strohhalm umgeknickt, in den entstehenden kürzeren Teil ein Zahnstocher eingeführt auf den wiederum eine kleine, leichte Kugel aufgesteckt ist. Beim gleichmäßigen Auspusten tritt diese "Konstruktion" aus dem Strohhalm und muss so in der Luft gehalten werden. Eine lustige Übung, die aber zeigte, wie schwierig es ist, die Atmung zu beherrschen. Rund zwei Stunden dauerte der Workshop, bei dem es noch weitere Tipps gab.
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