Baugenehmigung für Rettungswache
Grünes Licht für Rettungswache

Auf der freien Fläche rechts der Straße in Lohma-Siedlung soll die neue Rettungswache des BRK-Kreisverbands Weiden-Neustadt entstehen. Der Stadtrat genehmigte den Bau. Bild: bey
Wirtschaft
Pleystein
16.07.2015
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Der neuen Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes Weiden-Neustadt in Lohma-Siedlung steht nichts mehr im Weg. Der Pleysteiner Stadtrat hat den Bau genehmigt.

Auf der rund 750 Quadratmeter großen Teilfläche des Grundstücks, auf dem sich früher das Gasthaus Schick befand und das unmittelbar am Kreisverkehr liegt, werden 160 Quadratmeter mit mehreren miteinander verbundenen Containern für die Aufenthalts-, Sanitär- und Nebenräume einschließlich der Garage überbaut. Die angrenzenden Nachbarn haben die Bauantragsunterlagen unterschrieben.

Die Garage mit einer Höhe bis zu 5,20 Meter an ihrem höchsten Punkt wird in Massivbauweise errichtet. Die Container werden lediglich auf ein betoniertes Fundament gestellt.

Das Gremium erlaubte auch die Aufstockung eines Wohnhauses am Gesteinachweg. Gegen den Vorbescheid für den Bau eines Hühnerstalls in Miesbrunn, Finkenhammer 1, gab es keine Einwände. In der Sitzung am 9. Juli 2013 hatte der Rat bereits das Einvernehmen zur Errichtung von 30 Hühnerstallungen erteilt. Dieses Vorhaben scheiterte an vom Landratsamt geforderten Auflagen und wurde vom Bauwerber nicht mehr weiter verfolgt.

Neue Straßenlampen

An der Steingasse und Unteren Steingasse werden sieben neue Straßenlampen aufgestellt. Grund für die Maßnahme ist die Erdverkabelung bisheriger Stromleitungen. Die momentan in Betrieb befindlichen Leuchten wurden über Leitungen direkt aus den Häusern, an denen sie montiert waren, mit Strom gespeist. Mit Blick auf die Finanzen entschied sich der Stadtrat mit einer Gegenstimme für die Standardleuchte Plus Power zum Einzelpreis von 325 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Dr. Hans Kirschsieper hatte angezweifelt, dass die Kommune überhaupt zur Übernahme der Kosten für die neuen Straßenleuchten verpflichtet sei. Anlass dafür seien nämlich die Erdverkabelungsarbeiten durch den Unternehmer, meinte Kirschsieper. Im Zuge der Erdverkabelung wird vom Unternehmer in der Steingasse der komplette Fußweg aufgegraben. Mehrere Stadträte forderten, darauf zu drängen, dass statt eines neuen Asphaltbelages ein Pflaster eingebaut wird.

Bürgermeister Rainer Rewitzer wird deshalb mit dem Unternehmer Kontakt aufnehmen, um zu erfragen, wie hoch die Differenz der Kosten zwischen Asphalt und Pflaster sei. Diesen Unterschied müsste die Stadt tragen. Im Zusammenhang mit den Wiederherstellungsarbeiten des Fußwegs sollen auch die Randsteine im Sinne von Barrierefreiheit abgesenkt werden.

Kritik an Hundehaltern

Harte Kritik hatte Rewitzer für Hundehalter übrig, die ihren Vierbeinern das Geschäft im Grünstreifen rund um die Stadtpfarrkirche St. Sigismund verrichten lassen. Darüber hatten sich die städtischen Mitarbeiter beschwert, für die es äußerst unangenehm sei, wenn der Handrasenmäher die tierischen Exkremente an ihre Beine schleudere.

Der Rathauschef gab außerdem bekannt, dass die Stadt für die Hauptreinigung in der Zottbachtalschule einen Ferienjob zu vergeben hat. Schüler ab 15 Jahren sollen sich bei Geschäftsleiter Günter Gschwindler melden.
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