An der Zukunft mitarbeiten

Plößberg will sich weiter entwickeln. Wie, das sollen auch die Einwohner selbst mit in der Hand haben. Sie können ihre Ideen in ein "Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept" einbringen. Dazu wurden am Samstag Fragebogen an alle Haushalte ausgegeben. Im Bild ein Blick auf Plößberg vom Vogelherd her. Bild: Schirmer
Lokales
Plößberg
19.03.2015
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Ein "Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept" soll bei der Entwicklung der Marktgemeinde die richtigen Weichen stellen. Und die Bürger können daran mitwirken.

Die Gemeinde hat sich in 2014 erfolgreich um die Aufnahme in das Bayerische Städtebauförderungsprogramm beworben. In den nächsten Monaten werden die wichtigsten Planungen und Aufgaben, die zusammen mit der Städtebauförderung an der Regierung der Oberpfalz realisiert werden sollen, in einem sogenannten. Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept erhoben und zusammengefasst.

Neben den für die Fördergelder der Städtebauförderung notwendigen Vorgaben eines Städtebaulichen Entwicklungskonzepts sollen aber auch die Bürger aktiv in die Konzepterstellung mit eingebunden werden. Eine der Grundlagen des Konzepts bildet deshalb eine gemeindeweite Haushaltsbefragung, die am Samstag an alles Haushalte verschickt wurden.

Zwei Wochen Zeit

Dr. Klaus Zeitler vom Büro SIREG Rottenburg, der Architekt Klaus Stiefler, RSP Architekten Bayreuth, und eine Vielzahl von Plößberger Bürgern im "Arbeitskreis Bürgerbefragung" haben seit Oktober vergangenen Jahres an einem Fragebogen gearbeitet, welcher die wichtigsten Problemstellungen und Zielsetzungen der Entwicklung von Plößberg zum Inhalt hat.

In den nächsten beiden Wochen hat die Bevölkerung nun die Möglichkeit, sich zu den jeweiligen Themen zu äußern und Beiträge zur weiteren Entwicklung der Marktgemeinde zu liefern. Mit dem Fragebogen werden wichtige kommunale Themen wie Lebensqualität und Daseinsvorsorge, die Wohnsituation in den Ortschaften, das kulturelle und soziale Miteinander aber auch ein Zukunftsszenario Plößberg 2025 abgefragt. "Je mehr Haushalte sich beteiligen desto besser wird das Bild, das wir von unserer Gemeinde erhalten und umso besser können wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf diese Situation reagieren" meinte Bürgermeister Lothar Müller bei der Fragebogenpräsentation.

Anonyme Befragung

Dr. Zeitler wies darauf hin, dass es sich bei der Aktion um eine anonyme Haushaltsbefragung handelt. Das heißt, jeder Haushalt bekommt nur einen Fragebogen, den die Haushaltsmitglieder am besten zusammen und ohne Nennung des Namens ausfüllen sollten. "Auf diese Weise ergibt sich auch schon ein Diskussionsprozess in den Haushalten über die aktuelle und zukünftige Situation der Gemeinde".

Der Befragung liegt ein sogenannter Mitmachzettel bei. Mit diesem Mitmachmachzettel, der unabhängig vom Fragebogen zurückgegeben werden soll, können alle interessierten Bürger kundtun, dass sie sich an der Entwicklung der Marktgemeinde beteiligen wollen. Jeder, der sich meldet, wird nach der Auswertung der Fragebogenaktion eingeladen, um sich in Arbeitskreisen an der Gemeindeentwicklung zu beteiligen.

Rückgabe bis 27. März

Mit der Auswertung der Befragung soll unmittelbar nach der Rückgabe der Fragebögen am 27. März begonnen werden. Die Ergebnisse werden dann am bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2015 öffentlich vorgestellt.
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