Breite Front für Kreisverkehr

Umfassend informierte Bürgermeister Lothar Müller die Besucher bei der Bürgerversammlung in Plößberg. Wichtigstes Thema war dabei die Planung der Ortsumgehung. Bild: lk
Lokales
Plößberg
14.03.2015
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Noch drängt sich der Verkehr munter durch Ort, doch die Bürger machen sich schon konkret Gedanken über die Ortsumgehung.

Recht anschaulich zeigte Bürgermeister Lothar Müller die wichtigsten Fakten auch bei der fünften Bürgerversammlung am Donnerstag im Gasthof Schwarzer Adler auf. Dabei zählte der Bürgermeister aktuell in Plößberg 1192 Einwohner. Die Verbesserung der Kläranlage oder der DSL-Ausbau waren weitere Themen.

Anbindung auf Staatskosten

Die Diskussion leitete Marktgemeinderätin Tina Zeitler. Hauptpunkt war die Ortsumgehung von Plößberg. Einhellige Meinung der Bürger war, dass eine Anbindung der Staatsstraße aus Richtung Floß zu 100 Prozent durch den Freistaat zu finanzieren ist. Die Gemeinde hätte selbst genügend eigene Aufgaben und könne nicht als Baulastträger für die Staatsstraße eintreten. Ein weiterer Punkt war die Abzweigung auf der Ortsumgehung nach links in Richtung Pilmersreuth. Die geplante Linksabbiegespur führe zu Problemen, da bei abbiegenden Langholzfahrzeugen die Ladung nach hinten in die Fahrbahn ragt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollte ein großzügiger Kreisverkehr angelegt werden oder die Abbiegespur mit einer Freifläche zur Fahrbahn abgegrenzt werden. Hingewiesen wurde auch auf die Querung der Ortsumgehung im Bereich der Plößberger Kläranlage und speziell des Schönungsteiches. Hier war die Meinung, dass hier wegen des Geruchsstaues und der Beeinträchtigung beim Schönungsteich zumindest ein kleines Brückenbauwerk gemacht werden sollte. Ein voll geschlossener Damm wäre ein absolutes Unding.
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