"Die Schule wird mir fehlen"

Lokales
Plößberg
16.02.2015
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Mit Leib und Seele ist Rainer Böckl Lehrer. Mit diesem Monat endet für den engagierten Pädagogen seine Schulzeit.

Eine Ära geht zu Ende, unter diesem Motto wurde der Lehrer Rainer Böckl bei einer Feierstunde am Freitag im Sitzungssaal des Rathauses in den Ruhestand verabschiedet. Rainer Böckl, Jahrgang 1949, beendet seine Schullaufbahn, die von September 1972 bis Februar 2015 dauerte. In den letzten Jahren war er als Vertretung an vielen Schulen im Landkreis tätig und vermittelte hierbei sein Wissen und Können.

Irmgard Wittmann, Rektorin der Grundschule Plößberg, begrüßte zur Feierstunde neben Rainer Böckl und seiner Gattin Helga unter den Gästen auch das gesamte Lehrerkollegium von Plößberg. Wie Irmgard Wittmann betonte, scheidet mit Rainer Böckl ein Original aus dem Dienst. Bürgermeister Lothar Müller dankte dem Ruheständler Rainer Böckl für seinen langen Dienst an der Plößberger Schule. Wie Müller ausführte, war Böckl stets ein Lehrer mit Leib und Seele und hat auch in den Ferien mit Schülern gelernt. Weiter stellte der Bürgermeister heraus, dass Böckl über viele Jahre im Marktgemeinderat tätig war und noch ist. Müller überreichte als Präsent den Bildband "Bilder meiner Heimat".

Wilhelm Trisl, Kreisvorsitzender des BLLV und auch Personalratsvorsitzender der Lehrerinnen und Lehrer im Kreisverband Tirschenreuth, bezeichnete Rainer Böckl als einen freundlichen und hilfsbereiten Kollegen, der alle Einsätze an vielen Schulen des Landkreises meisterte, besonders als mobile Reserve. Weiter verwies Trisl darauf, dass Rainer Böckl 45 Jahre Mitglied im Kreisverband des BLLV war und hier auch aktiv mitgearbeitet hat. Den Dank des Elternbeirates übermittelte die Vorsitzende Belinda Schöner. Sie dankte Böckl, dass er vielen Schülern auch in der Freizeit geholfen hat und immer für sie da war. Rektorin Irmgard Wittmann gab einen Rückblick und erwähnte, dass Rainer Böckl seit 1973 an der Volksschule Plößberg wirkte. Die Rektorin betonte den Bekanntheitsgrad, die Arbeit in der Öffentlichkeit, das Engagement in vielen Bereichen die Lebenskunst und vieles mehr.

Der neue Ruheständler dankte allen für diesen Abschied an der Grundschule. Nachdenken über eine vergangene Zeit lohne sich, so der Sprecher. Trotz aller Strapazen sei er gerne Lehrer gewesen. In seinen Ausführungen erwähnte Böckl besonders die Schullandheimaufenthalte und die Abschlussfahrten mit der 9. Klasse nach Berlin.

"Die Schule wird mir fehlen, aber ich werde in der Jugendarbeit beim Sportverein weiter mit den Kindern zusammenarbeiten", schloss Böckl. Zum Abschluss überreichte die Rektorin Irmgard Wittmann noch die Entlassungsurkunde an Rainer Böckl.
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