Für Zukunft und Attraktivität

Mitglieder der CSU-Dachorganisation und der Frauen-Union besichtigten die Schulbaustelle. Bild: hft
Lokales
Plößberg
28.10.2014
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Der Grundstein für Bildung wird in den Schulen gelegt. Dabei spielt es auch eine große Rolle, wie sich das Gebäude präsentiert und welche Lehrmittel zur Verfügung stehen. Beides sieht in Plößberg sehr gut aus, wie jetzt CSU und Frauen-Union beim Ortstermin an der Baustelle der neuen Grundschule feststellten.

Der Vorsitzende der Dachorganisation der CSU, Markus Preisinger und die Vorsitzende der Frauen-Union begrüßten zur Baustellenbesichtigung der neuen Grundschule zahlreiche Mitglieder. Gemeindeoberhaupt, Bürgermeister Lothar Müller führte die Gruppe durch die Baustelle. Er erläuterte, wie es zur Entscheidung pro Neubau gekommen ist und wie die Maßnahme aktuell umgesetzt wird.

Keine leichte Entscheidung

Der Marktrat habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, betonte Müller. In zahlreichen Sitzungen habe sich die jetzige als die beste Lösung herauskristallisiert.

Durch zwei Gutachten und der Bestätigung der Regierung sei der Abriss der alten Hauptschule und der Neubau einer neuen Grundschule mehrheitlich beschlossen worden. Gut ein Jahr hätten allein die Vorplanungen gedauert. Der Rohbau ist jetzt fast fertiggestellt.

Die Schule bekommt fünf Klassenzimmer und die dazugehörigen, notwendigen Funktionsräume. Im Erdgeschoss werden Verwaltung, Werkraum, Toiletten und Hauswirtschaftsraum untergebracht. Die fünf Klassenzimmer mit Lehrmittel- und Nebenräumen befinden sich im ersten Stockwerk. Ein Aufzug macht das zweigeschossige Gebäude behindertengerecht.

Bei der Planung habe neben der Funktionalität auch die Wirkung aus städtebaulicher Sicht im Vordergrund gestanden, erklärte Müller. Das neue Schulhaus solle schließlich perfekt ins Ortsbild passen.

Verschuldung verdoppelt

Die Gesamtkosten sind mit rund 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Zuschüsse werden in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro erwartet.

Ein stolzer Batzen an Eigenanteil, den die Gemeinde nicht einfach aus der "Portokasse" bezahlen kann. Die Verschuldung werde sich auf mehr als das Doppelte erhöhen, sagte der Bürgermeister. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Baumaßnahmen zum Beginn des neuen Schuljahres, im September 2015, abgeschlossen sind. Die nächste große Krippenschau 2015/16 geht dann auch in den neuen Räumen über die Bühne.

CSU und Frauen-Union sind überzeugt, dass der Neubau die Zukunftsfähigkeit und die Attraktivität der Marktgemeinde in hohem Maße steigern wird.
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