Grundschüler erkunden antikes Leben - Pferd zum Minister ernannt
Tafeln wie die alten Römer

Eine weiße Toga gehörte zum guten Ton für die Akteure des Römertags. Auch für die anderen Klassen hatten sie ein stilgerechtes Büfett aufgebaut. Bild: lk
Lokales
Plößberg
20.04.2015
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Auf die Suche nach römischen Suren im Alltag begab sich die Klasse 4b der Grundschule Plößberg mit ihrer Lehrerin Ulrike Remold. Wer waren die Römer? Wo lebten sie? Wo finden wir heute noch Suren der römischen Vergangenheit?

Mit diesen und anderen Fragen hatten sich die Kinder intensiv beschäftigt und stellten ihren Mitschülern beim Römertag ihre Forschungsergebnisse vor. Die Buben und Mädchen kamen stilgerecht in weiße Togen gekleidet, erzählten über die Ausbreitung des römischen Reiches, römische Bauwerke, römische Kaiser und ihre zum Teil sonderbaren Regierungsgepflogenheiten. So machte der römische Kaiser Caligula etwa sein Pferd zum Minister.

Anschließend führten die Schüler vor, wie die Nachrichtenübermittlung der römischen Soldaten über weite Entfernungen funktionierte. Zum Schluss durften die Mitschüler der anderen Klassen noch römische Zahlen erraten. Dann begab sich die ganze "Römergesellschaft" in ihr Klassenzimmer und tafelte dort am von den Kindern selbst zubereiteten römischen Büfett.

Es standen Speisen wie Fladenbrot mit Kräuter-Käsekugeln, gefüllte Datteln, Zucchinitorte, Aprikosen in süßer Soße und viele Leckereien mehr auf dem Programm.
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