Kein Schulstart in neuem Haus

Lokales
Plößberg
09.09.2015
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Einen Start in die Schulzeit in neuen Räumen wird es wohl nicht geben. Die Schreinerarbeiten bremsen das Neubauprojekt.

Bei der Sitzung des Marktgemeinderates am Montag hatte Architekt Rainer Stöcker vom Büro BSS beim Punkt Baufortschritt an der neuen Grundschule eine eher unerfreuliche Nachricht: Es müsse davon ausgegangen werden, dass der Betrieb in der neuen Grundschule nicht zum Schuljahresanfang aufgenommen werden kann. Es hätte bisher alles gut funktioniert, berichtete Stöcker. Nur bei den Schreinerarbeiten gebe es massive Zeitverzögerungen. Trotz intensiver Bemühungen konnte die Schreinerei nicht dazu bewegt werden, die Arbeiten rechtzeitig fertig zu stellen.

Förderbescheid

Schwarz auf weiß hat Bürgermeister Lothar Müller jetzt die Förderzusage für den Schulneubau. Bei einem Termin Anfang August im Heimat- und Finanzministerium in Nürnberg wurde dem Gemeindeoberhaupt der Förderbescheid übergeben. Zu den Gesamtkosten von rund 4,6 Millionen Euro gibt es einen Zuschuss von rund 1,4 Millionen Euro. Derzeit liegen die Kosten noch unter der Kostenschätzung, berichtete Müller, und das soll auch so bleiben.

Bei dem Treffen billigte das Gremium auch die Nutzung der neuen Sportanlage für außerschulische Zwecke. Rasenplatz und Allwetterplatz können aber nur außerhalb der Schulzeiten genutzt werden. An schulfreien Tagen ist die Nutzung ab 8 Uhr bis 22 Uhr möglich. Der Zugang zum Allwetterplatz wird nur mit Transpondern möglich sein, die die Nutzer vorher bei der Marktverwaltung abholen müssen.

Kamera am Sportplatz

Einverstanden war das Gremium weiter mit der Kameraüberwachung der Sportanlagen. Bei Schäden und Verschmutzungen sollen die Aufzeichnungen ausgewertet werden.

Platz für Flüchtlinge

Bei der Sitzung am Montag befasste sich der Marktgemeinderat mit der Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Fraktionsübergreifend wurde besprochen, dass die Gemeinde gerade bei der Bereitstellung von geeignetem Unterbringungsmöglichkeiten mit helfen will. So könnten eine derzeit leerstehende Wohnung und zusätzlich eine künftig freie Wohnung der Gemeinde an das Landratsamt gemeldet werden. Außerdem wurde berichtet, dass in einem Beherbergungsbetrieb in der Gemeinde demnächst 16 Jugendliche untergebracht werden, die rund um die Uhr betreut werden. (Weiterer Bericht über die Sitzung folgt) .
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