Kreisverkehr kommt

Der Leiter des staatlichen Straßenbauamtes Amberg, Henner Wasmuth, überraschte die SPD-Vertreter mit der Zusage, dass an der Ortsumgehung ein Kreisverkehr eingeplant wird. Bislang war in Richtung Pilmersreuth eine Abzweigung vorgesehen. Im Bild: MdB Uli Grötsch (Siebter von links), daneben MdL Annette Karl, 3. Bürgermeisterin Susanne Bittner und Henner Wasmuth. Bild: hfz
Lokales
Plößberg
30.05.2015
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Eine echte Überraschung konnte Henner Wasmuth, der Leiter des staatlichen Straßenbauamtes Amberg, den beiden SPD-Abgeordneten MdB Uli Grötsch und MdL Annette Karl bei ihrem Besuch in Plößberg bereiten: Der gewünschte Kreisverkehr an der geplanten Ortsumgehung wird kommen.

Angeregt hatte den Besuch die 3. Bürgermeisterin des Marktes, Susanne Bittner, die mit weiteren SPD-Markträten und Ortsvereinsmitgliedern an der Begehung teilnahm. Grund für das Gespräch war der von SPD und Freien Wählern angeregte und favorisierte Kreisverkehr an der Abzweigung in Richtung Stein/Betzenmühle, so dass keine Gefährdung von linksabbiegenden Langholztransportern ausgehen kann.

Wasmuth stellte nun eine Grobplanung des Straßenbauamtes für einen Kreisverkehr an besagter Kreuzung vor, welcher mit einen Außendurchmesser von etwa 45 m nur eine etwas größere Fläche wie der derzeitiger Kreuzungsbau benötigen würde. Realisierbar sei ein Kreisverkehr an dieser Kreuzung auch, da das Verkehrsaufkommen von allen vier Verkehrsrichtungen in etwa gleich ist. Dies ist eine der Voraussetzungen für eine solche Lösung. Das Bauamt geht nun in die Feinplanungen und Abstimmung mit Grundstückseigentümern und der Regierung, um diese Planung umzusetzen. Die Kosten für Kreisverkehr würden nur geringfügig über dem jetzt geplanten Ausbau der Kreuzung liegen, so Wasmuth.

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch freute sich, dass die Behörde sich bei ihren Planungen so flexibel zeigte und eine Umplanung vornahm. Landtagsabgeordnete Annette Karl bedankte sich bei der SPD, welche die Vorschläge der Bürger bei der Behörde und den Abgeordneten vortrug und so für eine Umplanung des Kreuzungsbereiches sorgte. Sie sagte Wasmuth die Unterstützung beim Innenminister zu, sollte es bei der Obersten Behörde Bedenken geben. So wie es Susanne Bittner im Gespräch betonte, ist der Wunsch nach einem Kreisverkehr in der Bürgerschaft entstanden und sie hat diesen Bürgerwillen gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen und den Markträten der Freien Wähler auch im Marktrat unterstützt. "Um so mehr freue sie sich über die positive Nachricht von Henner Wasmuth, dass der Kreisverkehr nun in die Planung geht," so Bittner.

Karl lobte abschließend das Straßenbauamt: "Sie haben mit Ihrem neuen Entwurf deutlich gemacht, dass für Sie die Planfeststellung nicht Durchsetzungsplanung heißt, sondern echt Bürgerbeteiligung. Ein Beispiel, das Schule machen sollte."
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