Notfallrucksack für Feuerwehr

2. Kommandant Diemo Mucke (links) und Kommandant Alexander Kraus mit der medizinischen Notfallausrüstung der Feuerwehr.
Lokales
Plößberg
19.11.2014
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Die Feuerwehr hat ihre Ausrüstung um ein wichtiges Stück erweitert. Durch den Verein wurde ein weiterer Versorgungsrucksack angeschafft. Durch diese zweite Tasche sind nun in jedem Fahrzeug Materialien für die erweiterte Erste Hilfe vorhanden. In den Taschen befinden sich Verbandsmaterial, Blutdruckmessgerät, Schienen zum stabilisieren von Brüchen, Beatmungs-Beutel und auch ein Defibrillator. Diese Materialien dienen überwiegend zur Versorgung von Verletzten an Unfallstellen oder bei "First-Responder-Einsätzen". Bei diesen Einsätzen (Erst-Reagierender) wird von der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz (ILS) in Weiden auch die Feuerwehr Plößberg alarmiert. Dabei wird die Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes überbrückt. Im Normalfall wird dies in der Marktgemeinde Plößberg durch den "Helfer vor Ort" (HvO) des BRK übernommen. Sollten die "Helfer vor Ort" schon bei einem Einsatz eingebunden sein, wird die Aufgabe an ein Feuerwehrfahrzeug übertragen.

Ziel ist es, das sogenannte "therapiefreie Intervall" mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu verkürzen, um somit die Überlebenschance des Patienten erheblich zu verbessern. Damit ist das Feuerlöschen schon seit langem nicht mehr die alleinige Kernaufgabe der Feuerwehr. Neben der technischen Hilfeleistung ist nun auch die notfallmedizinische Ausbildung ein wichtiger Punkt bei den Floriansjüngern. Derzeit hat die Feuerwehr Plößberg fünf ausgebildete Sanitäter in ihren Reihen.
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