Selbst in der Hand

Lokales
Plößberg
18.05.2015
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Die berühmten 40 Punkte reichen in dieser Saison auch in der Bezirksliga Nord für den Klassenerhalt. Der SV Hahnbach hat nach dem 4:2-Sieg in Plößberg 39 auf dem Konto und kann es am letzten Spieltag aus eigener Kraft schaffen.

Der SV Plößberg hat sein vorerst letztes Heimspiel in der Fußball-Bezirksliga Nord gegen den SV Hahnbach verloren. Der Absteiger zeigte trotz der Niederlage eine gute Leistung - mit Ausnahme von etwa 20 Minuten in der ersten Halbzeit, in der auch die vier Gegentreffer fielen. Die Hahnbacher freuten sich über die drei Zähler, müssen aber weiter um den Klassenerhalt zittern.

Punkten sie am letzten Spieltag im Derby gegen den FC Amberg II, haben sie den Klassenerhalt geschafft. Egal, wie die Konkurrenten im Abstiegskampf spielen. Bei einem Unentschieden, oder einer Niederlage müsste gerechnet werden. Im bei Punktgleichheit entscheidenden direkten Vergleich hat der SVH lediglich gegenüber dem ATSV Pirkensee-Ponholz die Nase vorne, gegen den SV Kulmain, SC Luhe-Wildenau, SC Katzdorf und die SpVgg Vohenstrauß die schlechtere Bilanz.

Plößberg begann stark und hatte in den ersten 90 Sekunden zwei dicke Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Michael Sonnberger am überragenden Gästetorhüter Andreas Fladerer, dann traf Matthias Freundl den Pfosten. In der 10. Minute gelang Freundl nach Flanke von Christian Blay per Kopfball die verdiente Führung. Danach verloren die Stiftländer unverständlicherweise den Faden und luden die Gäste durch desolates Abwehrverhalten zum Toreschießen ein. Sven Pilhofer (15./17.) und Sascha Rösl (21.) kamen im Strafraum frei zum Schuss, Manuel Plach (34.) sorgte mit einem herrlichen Freistoß in den Winkel für den 4:1-Pausenstand. Trotz des klaren Rückstands gab der SV Plößberg nicht auf und erspielte sich im zweiten Durchgang etliche hochkarätige Chancen. Die Hahnbacher dagegen taten nicht mehr viel und wollten offensichtlich nur den Vorsprung über die Zeit bringen. Die Gäste konnten sich am Ende beim besten Spieler auf dem Platz, Torwart Andreas Fladerer, bedanken, der sich nur noch von Max Weniger (78.) bezwingen ließ.
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