Umbruch an der Narrenspitze

Lokales
Plößberg
13.02.2015
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Die Faschingsgesellschaft steht nach dieser Session vor einem personellen Umbruch an der Spitze. Präsidentin Tanja Bäumler und Vorsitzender Klaus Löw ziehen sich nach vielen Jahren in verantwortlicher Position zurück.

Der Wechsel wird zwar erst bei der Jahreshauptversammlung im Sommer vollzogen, dennoch kam schon am vergangenen Samstag bei der 14. Plößberger Prunksitzung im Kultursaal Abschiedsstimmung auf. "Ich war total gerührt und den Tränen nahe", beschrieb Tanja Bäumler ihre Gefühle beim Finale, als alle Aktiven (Prinzengarde, Jugendgarde, Hofstaat, Showtanzgruppe und Vorstandsmitglieder) auf dem Parkett tanzten. "So einen gemeinsamen Auftritt habe ich mir immer gewünscht."

Auch für Klaus Löw hatten sich die Aktiven etwas Besonderes ausgedacht. Nach seinem Auftritt mit der "Fosnat-Musi", in der Löw seit vielen Jahren mitspielt, stimmten sie unter der Regie von Philipp Krapfl ein Lied an. "Wir woll'n net, dass du gehst", sangen sie zur Melodie von "I wü nur zruck zu dir (Hallo Klaus)". Auch Löw war beeindruckt, damit habe er nicht gerechnet.

Prinzessin und Trainerin

Tanja Bäumler begann ihre über 20-jährige Faschingskarriere 1987 in der Kindergarde. Nach einer Pause - eine Jugendgarde gab es damals noch nicht - tanzte sie ab 1994 fünf Jahre in der Prinzengarde. In der Session 2003/04 war sie Prinzessin und das Jahr darauf Trainerin der Prinzengarde. 2005 löste sie Waltraud Rath, die heutige Beisitzerin im Landesverband Ostbayern (LVO), als Präsidentin ab. Die 14. Plößberger Prunksitzung am Samstag war für Tanja Bäumler die zehnte in diesem Amt. Anlässlich ihres Jubiläums als Präsidentin bekam sie von LVO-Vizepräsident Arthur Troidl den LVO-Jubiläumsorden - der Verband feierte 2014 sein 50-Jähriges - überreicht. Klaus Löw ist seit 2001 im Vorstand der Faschingsgesellschaft: Zunächst als 2. Vorsitzender, dann vier Jahre als erster, von 2009 bis 2012 als Beisitzer und die vergangenen drei Jahre wieder als Vereinsboss. In der Session 2002/03 war er Prinz, zudem spielte er während der gesamten Zeit mit voller Leidenschaft in der "Fosnat-Kapöln" mit. Für seine Verdienste hatte Klaus Löw beim Inthronisationsball am 3. Januar 2015 das Landesverbands-Ehrenzeichen (Steckkreuz) erhalten.
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