Versatz ist sinnvoller

Lokales
Plößberg
07.11.2014
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Plößberg droht langsam aber sich im Schwerlastverkehr zu ersticken. Das Planfeststellungsverfahren für die Umgehung ist noch nicht abgeschlossen. Erst danach sind Aussagen über den Baubeginn möglich.

Abteilungsleiter Gerhard Kederer und der Projektleiter Martin Paulus vom Staatlichen Bauamt informierten bei der Marktratssitzung zum momentanen Stand der Ortsumgehung.

Höchste Driglichkeit

Seit 2010 ist die Maßnahme in der ersten Dringlichkeitsstufe. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren. Im Sommer 2013 lagen die Pläne öffentlich aus und jeder konnte Einwendungen und Anregungen dazu vorbringen. Das Straßenbauamt muss zu jeder Einwendung eine Stellungnahme an die Regierung abgeben. Bei einem Erörterungstermin werden sämtliche Einwendungen unter Leitung der Bezirksregierung diskutiert.

Kein Kresiverkehr

Marktrat Hans Klupp verwies auf die Holztransporte und regte für die Kreuzung nach Liebenstein, statt des geplanten Versatzes, einen Kreisverkehr an. Die Versatz-Lösung bewerteten die Bauamtsvertreter als die sinnvollere. Gerhard Kederer sagte, dass nur unbedingt notwendige Brücken vorgesehen werden und verwies auf die Grenzwerte, die beim Lärmschutz beachtet werden müssen.

Wegen der Anbindung der Straße nach Floß muss die Gemeinde mit einer Sonderförderung als Bauträger auftreten. Die Planung dafür macht das Staatliche Bauamt mit. Wann mit dem Baubeginn gerechnet werden kann steht in den Sternen. Erst nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens, könnten dazu Aussagen gemacht werden.

Bürgermeister Lothar Müller teilte mit, dass in Bezug auf Unterbringung von Asylbewerbern an das Landratsamt gemeldet wurde, dass die Gemeinde über keine geeigneten Immobilien verfügt. Auch stünden keine geeigneten Freiflächen für Zelte oder Container zur Verfügung.

Der Rathauschef informierte, dass der Grundschulneubau soweit fortgeschritten sei, dass demnächst Richtfest gefeiert werden kann.

Dem Antrag des Bürgervereins Liebenstein für die Vorbereitung des vierten Bauabschnittes, bei dem an der Burgruine zwei Suchschlitze vorgesehen sind, stimmte der Gemeinderat zu und leitet eine positive Stellungnahme an die Untere Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt weiter.
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