Aus der Gemeineratssitzung
Mehr Wasser durch die Steinwaldgruppe

Politik
Plößberg
10.03.2016
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In der Marktgemeinde steigt der Wasserbedarf. Deshalb muss bei der Steinwaldgruppe künftig eine größere Menge geordert werden.

Bei der Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Lothar Müller, dass sich der Wasserverbrauch in der Marktgemeinde erhöht. In der bisherigen Vereinbarung mit der Steinwaldgruppe war eine jährliche Menge von 84 000 Kubikmeter festgelegt.

Nach Maßnahmen an den eigenen Quellen, werden die künftig nicht mehr so viel Wasser liefern können. Jedoch sind neue Abnehmer hinzugekommen, so dass die benötigte Wassermenge deutlich steigen wird. Deshalb muss die Wasserlieferung durch die Steinwaldgruppe "aufgestockt" werden. Künftig wird als Obergrenze 110 000 Kubikmeter festgesetzt. Das Gremium beschloss, eine Erhöhung der jährlichen Bezugsmenge zu beantragen. Natürlich sollten die bereits bezahlten Entgelte für 2013, 2014 und 2015 angerechnet werden.

Nicht behandelt wurde bei dem Treffen am Montag der Antrag der Feuerwehr Beidl. Die Brandschützer hatten eigentlich um einen Zuschuss für den Bau eines Backofens angefragt. Diese Antrag wurde laut Bürgermeister Müller zurückgenommen.

Lothar Müller berichtete im weiteren Verlauf der Sitzung, dass über den Zuschuss zum Digitalfunk noch nicht entschieden wurde. Aufgrund der Einwände der Besucher bei der Bürgerversammlung in Wildenau zu den Kosten der Abwasserbeseitigung werde erneut eine Versammlung stattfinden. Angesprochen wurde von Müller auch eine Unterschriftenaktion der Bürger gegen eine zu hohe Zuweisung von Flüchtlingen im Faco-Gebäude. Diese Liste werde von den Initiatoren am 16. März um 17 Uhr im Landratsamt übergeben.

Dem Bauantrag von Adalbert Zölch, Stein, zum Teilabbruch und Neubau einer Maschinenhalle, wurde einhellig zugestimmt.

Der Bürgermeister gab noch die nächsten Termine bekannt. So findet der Ostermarkt am 13. März in der Kindertagesstätte statt. Der Finanzausschuss tagt am 21. März und der Gemeinderatssitzung am 11. April.

Die Stadträte wiesen auf Straßenschäden in Wildenau und Schönkirch hin, sowie auf eine Verlängerung der Staatsstraße in Richtung Floß.
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