Mit dem Rennrad zu Partnern

Sport
Plößberg
22.08.2015
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Für die Partnerschaft legen sich die Plößberger ganz schön ins Zeug. So strampelten die Stiftländer mit dem Rennrad ins 900 Kilometer entfernte Goczalkowice-Zdroj.

Die Radsportgruppe um Bürgermeister Lothar Müller nutzten die Ferien zu einer Tour nach Polen. Ziel der Sportler war die Gemeinde Goczalkowice-Zdroj, die mit Plößberg eine Partnerschaft einzugehen möchte. Die beiden Bürgermeister Lothar Müller und Markus Preisinger sowie sieben weitere Radsportler waren zu der ungewöhnlichen Visite aufgebrochen. Dabei wurde nicht der kürzeste Weg, sondern eine landschaftlich reizvollere Strecke über das Erzgebirge und das Riesengebirge nach Oberschlesien gewählt. Für die rund 900 Kilometer benötigten die Radsportler viereinhalb Tage. Besonders an den ersten beiden Tagen die durch Klingenthal, Annaberg-Buchholz und die Sächsische Schweiz führten, gab es einige anstrengende Anstiege.

Die erste Nacht wurde ritterlich genächtigt im Schloss Purschenstein in Neuhausen im Erzgebirge. Der zweite Tag führte über Königstein und Bad Schandau an der Elbe entlang. Danach wurde die Grenze nach Tschechien überquert. Die dritte und vierte Etappe enthielt moderate Anstiege und reizvolle Landschaften. Völlig überrascht war man von den vielen Skigebieten in diesen Mittelgebirgslandschaften. Nach Tagesstrecken von jeweils rund 200 Kilometern war der fünfte Tag mit einer Distanz von 100 Kilometern und einem flachem Streckenprofil eher entspannend. Die Radgruppe wurde begleitet von einem Team, das sich um Verpflegung und Gepäck kümmerte.

Erholung im Hallenbad

In Goczalkowice-Zdroj wurde die Gruppe sehr herzlich empfangen. Am Nachmittag erholte sich die Gäste im gemeindlichen Hallenbad. Vor allem das entspannende Sprudelbad wurde gerne angenommen. Zum gemeinsamen Abendessen hatte die Bürgermeisterin Gabriela Placha ins Rathaus eingeladen. Beim Empfang wurde nicht nur über die zurückgelegte Radtour gesprochen, sondern auch über eine mögliche künftige Zusammenarbeit.

Lothar Müller bedankte sich sehr herzlich im Namen der gesamten Gruppe und auch der Marktgemeinde Plößberg und hofft auf den Besuch einer Delegation aus der Gemeinde Goczalkowice-Zdroj, vielleicht auch mit dem Fahrrad. Am nächsten Morgen machte sich die Radgruppe zurück auf den Heimweg. Bürgermeister Müller blieb noch in Polen. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Beidl und einer weiteren Abordnung aus Plößberg sollten die nächsten Tage in partnerschaftlichen Sinne ausgetauscht werden.
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