Ausstellung "Glaube, der die Welt verwandelt"
Verantwortlich handeln

"Die Kirche bewegt". Das wurde bei der Eröffnung der Ausstellung "Glaube, der die Welt verwandelt" in der St.-Georg-Kirche in Plößberg durch Pfarrerin Lisa Weniger aus Floß und Pfarrer Michael Kelinske aus Plößberg deutlich herausgestellt. Bild: le
Vermischtes
Plößberg
04.05.2016
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Warum ist ein Radweg nicht nur eine Verbindung zwischen zwei Orten? Diese Frage stellte Pfarrer Michael Kelinkse bei der Eröffnung einer Schleife des Simultankirchen-Radwegs.

Plößberg/Floß. "Ein Radweg kann auch einen Weg der Veränderungen darstellen. Unser Glaube verwandelt uns, öffnet uns die Augen für die Probleme und Aufgaben, für unsere Möglichkeiten, die Welt zu verwandeln." Mit dieser Botschaft wendet sich die Ausstellung "Glaube, der die Welt verwandelt" an die Betrachter. Um viele Menschen zu erreichen, ist die Ausstellung selbst unterwegs - auf dem Simultankirchen-Radweg. Nach der ersten Station im vergangenen Jahr in Vohenstrauß war diesmal der Halt die St.-Georg-Kirche in Plößberg. Nach einem Musikstück von Michael Raab (Orgel) und Antonia Raab (Trompete) unterstrich Pfarrer Kelinske, dass die Strecke die Gemeinden des Flosser Amtes auf mehrere Arten verbinde. "Reformation und die Eine Welt", das Thema der Luther-Dekade 2016, verquicke die Reformation von einst mit den Herausforderungen und Chancen von heute.

Liederabend mit Treml


"Als evangelische und katholische Christen lassen wir uns gemeinsam durch unseren Glauben verwandeln und dazu bewegen, in dieser einen Welt verantwortlich zu leben und zu handeln", sagte Kelinske. Das Anliegen des Simultankirchen-Radweges verbinde sich mit dem Anliegen der Ausstellung "Glaube, der die Welt verwandelt". Pfarrerin Lisa Weniger aus Floß stellte die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausstellung und die Thesen vor. In einem Gästebuch am Kircheneingang konnte jeder Besucher seine Eindrücke und Gedanken aufschreiben. Danach machten sich die Gläubigen mit dem Rad auf den Weg nach Floß. Dort setzte sich die gesellige Unterhaltung fort. Am Abend rundete der "Fairgnügliche Liederabend" mit Hubert Treml in der St.-Johannes-Baptista-Kirche den Tag ab (Infokasten) .

Moderne Mundartmusik"Ich liebe Musik, bin leidenschaftlicher Bühnenmensch und ab und zu schreibe ich auch ein Büchlein. Kunst ist Begegnung." Das sagt Hubert Treml, der seit Jahren der bayerischen Seele eine ganz eigene Stimme gibt. Er bot facettenreiche, moderne Mundartmusik.

Der Liedermacher lässt sich in keine Schublade pressen. Sein humorvoller, hintersinniger und teils hymnischer Text ist fern von Lederhosen-Klamauk. Das erlebten auch die Besucher des "Fairgnüglichen Liederabends" im Flosser Gemeindehaus. Es war ein gelungener Abschluss der Eröffnung der Ausstellung "Glaube, der die Welt verwandelt " in der St. Georg-Kirche in Plößberg. Humorvoll, hintersinnig und nachdenklich brachte Treml noch einmal die Themen der "Einen Welt" auf den Punkt. (le)
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