Bei Rente viele kleine Irrtümer

Vermischtes
Plößberg
12.09.2016
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Viele Zuhörer folgten der Einladung des SPD-Ortsvereins zum Vortrag über Neuerungen im Rentenwesen. Kreisrätin Brigitte Scharf referierte mit anschaulichen Beispielen über die diversen Rentenpakete. Schon eingangs stellte sie klar, dass dieses umfangreiche Thema kaum an einem Abend ausreichend behandelt werden kann. Auch wäre gerade für angehende Rentner so eine Informationsveranstaltung besonders ratsam, da es viele kleine Stolpersteine und Irrtümer im Rentenbereich gibt. Besonders, da ein gestellter Rentenantrag nicht oder nur sehr selten zurückgenommen werden kann.

Die Problematik beginne schon mit dem Nachweis der Arbeitszeit. So müssen Bauarbeiter nach 45 Jahren nachweisen dass sie "Stempeln" und nicht arbeitslos waren. Zu bedenken sei dabei, dass das Amt seine Unterlagen nach zehn Jahren vernichtet. Noch verwirrender wurde das Thema bei dem ansteigenden Rentenalter. Dabei ging Scharf auch auf den ständig wiederkehrenden Irrtum ein, dass nämlich die letzten beiden Jahre zur Rente mit Arbeitslosigkeit zu überbrücken wären. Was nur in sehr seltenen Fällen zutrifft.
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