Blick ins Antlitz Christi

Ein Faksimile des Turiner Grabtuchs war in der Kirche St. Erhard in Wildenau zu sehen, davor die Reliquienmonstranz der heiligen Sr. Maria Faustyna Kowalska. Bild: lk
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Plößberg
18.11.2016
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Ein Faksimile des Turiner Grabtuches war in der Benefiziumskirche St.Erhard ausgestellt. Das Antlitz Christi ist zugleich das Antlitz der Barmherzigkeit.

Wildenau. Zum Jahr der Barmherzigkeit verfügte die Pfarreiengemeinschaft Püchersreuth, Wurz, Wildenau in der vergangenen Woche über ein Faksimile des Turiner Grabtuchs. Das Faksimile ist im Besitz von Bischof Rudolf Voderholzer. Es konnte von Pfarreien und Einrichtungen, aber auch von Schulen, Orden, Verbänden gebucht werden.

Beim Aufenthalt in Wildenau befand sich auch die Reliquienmonstranz der heiligen Sr. Maria Faustyna Kowalska im Gotteshaus St. Erhard. Vergangene Woche fand einen Abend der Barmherzigkeit mit Vorstellung und Betrachtung des Grabtuches statt. Am vergangenen Sonntag folgte die Schlussandacht zur Stunde der Göttlichen Barmherzigkeit mit Gedanken zum Turiner Grabtuch. "Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters", so der Leitgedanke von Papst Franziskus zum außerordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit. Seit jeher werde das Turiner Grabtuch als das Tuch verehrt, das dass Antlitz Christi, also das Antlitz der Barmherzigkeit zeigt.

Schutz durch Edelgas


Das abgebildete Grabtuch hat eine Länge von 436 cm x 110 cm und besteht aus ungebleichten Leinen. Das Grabtuch wird seit 1578 fast ununterbrochen im Dom zu Turin aufbewahrt. Seit fast zwei Jahrzehnten liegt es flach in einem Argon-Safe. Das Edelgas dient zur Konservierung.
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