Ehejubiläen in Beidl und Stein
"Liebe ist Gabe und Aufgabe"

Den Festgottesdienst anlässlich ihrer Ehejubiläen feierten die Männer und Frauen aus Beidl und Stein in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Beidl. Bild: hfz
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Plößberg
04.10.2016
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Was machten in früheren Zeiten die Paare anders als heute? Gegenwärtig werden Ehen häufig nach nur wenigen Jahren geschieden. In der "guten alten Zeit" hingegen hielten sie fast immer ein Leben lang. Ein Grund zum Feiern.

Beidl/Stein. Erstmals feierten am Sonntag die beiden Pfarreiteile Beidl und Stein den Tag der Ehejubiläen gemeinsam. Der feierliche Festgottesdienst wurde heuer in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Beidl gefeiert. Im Verlauf des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Thomas Thiermann folgende Paare zu ihrem Ehejubiläum:

Seit 55 Jahren ein Paar


Vor 55 Jahren schlossen Theresia und Willi Fehr, Anna und Josef Schmidkonz sowie Charlotte und Johann Pschierer den heiligen Bund der Ehe. Seit 50 Jahren sind Martha und Josef Zölch sowie Maria und Engelbert Meier verheiratet. Vor 45 Jahren wurden Irmgard und Hermann Kulzer, Gerda und Franz Trißl, Maria und Adalbert Zölch sowie Anna und August Zölch getraut.

Für 40 gemeinsame Jahre wurden Christa und Hubert Kulzer im Reigen der Ehejubilare begrüßt. Seit 30 gehören Regina und Hans Karl sowie Hildegard und Robert Dietz zusammen. Silberhochzeit nach 25 Ehejahren feierten heuer Ruth und Thomas Friedl .

Die entsprechende musikalische Gestaltung oblag den Jugendchören aus Beidl und Stein. Pfarrer Thiermann ging in seiner Predigt auf die Beziehung der Eheleute und die Beziehung zu Jesus ein.

Er spannte dabei einen Bogen zum Evangelium vom "Guten Hirten". Der Geistliche schloss mit dem Satz: "Die Liebe ist eine Gabe, aber auch eine Aufgabe, die ein Leben lang zu erfüllen ist". Zum Abschluss sprach Pfarrgemeinderatssprecherin Gerlinde Lindner die Glückwünsche des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltungen aus.

Wilhelm Busch


Zum Schluss ihrer Ansprache, zitierte sie Wilhelm Busch mit dem Satz: " Das schönste hier auf Erden ist Lieben und geliebt zu werden." Genau dieser Spruch steht auf dem Erinnerungsgeschenk, zwei Tassen, die jedem Jubelpaar, durch Mitglieder des Pfarrgemeinderates, überreicht wurden.

Die weltliche Feier zum Jubeltag war bei einem gemeinsamen Essen im Hotel Igel.
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