Flüchtlingsunterkunft auch Thema bei Bürgerversammlung
Gemeinde nicht überfordern

Zahlreiche Besucher waren zu der Bürgerversammlung im Gasthof zur Sonne gekommen. Bild: lk
Vermischtes
Plößberg
19.02.2016
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Die geplante Unterbringung von Flüchtlingen beschäftigt auch die Besucher bei der Bürgerversammlung. Einmal mehr wurde gefordert, dass die Zahlen die Marktgemeinde nicht überfordern dürfen.

/Schönkirch. In fünf Versammlungen wird Bürgermeister Lothar Müller in den nächsten Tagen informieren. Zum Auftakt in Schönkirch konnte Müller am Dienstag auch zahlreiche Marktgemeinderäte begrüßen.

In seinem Bericht verzeichnete Müller bei der Einwohnerentwicklung einen leichten Rückgang. In Schönkirch leben derzeit 512 Personen, in der gesamten Gemeinde werden 3315 Einwohner verzeichnet. Im vergangenen Jahr gab es im Gemeindebereich 23 Geburten, 52 Sterbefälle und 16 Hochzeiten. In seinen Ausführungen listete der Bürgermeister unter anderem den Wasserverbrauch (Gemeinde 253 626 Kubikmeter, Schönkirch 25 575 Kubikmeter) oder die Bautätigkeit (Gemeinde 42 Vorhaben, Schönkirch 9 Vorhaben) auf. Die Verschuldung lag laut Müller im vergangenen Jahr bei knapp über fünf Millionen Euro. An Rücklagen verzeichne die Gemeinde rund 2,3 Millionen Euro.

Im Bericht nicht fehlen durfte die weitere Entwicklung bei der Ortsumgehung von Plößberg. Durch die Planungen für den Kreisverkehr in Richtung Betzenmühle und Pilmersreuth sei es dabei zu Verzögerungen gekommen. Überlegungen würden derzeit wegen der Kläranlage Plößberg, zu der auch Schönkirch gehört, und der künftigen Klärschlammbehandlung angestellt. Angesprochen wurde von Lothar Müller auch die Sanierung der Brücke über den Speicher Liebenstein. Nach der Fertigstellung des Gesamtkonzeptes müsste als nächster Schritt eine Förderung beantragt werden müssen.

In der Diskussion wurde natürlich auch der geplante Umbau des Faco-Gebäudes in Plößberg als Flüchtlingsunterkunft angesprochen. Dabei wurde auch von den Bürgern gefordert, dass die Zahlen für Plößberg verträglich sein sollten.
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