Gotteshaus am ersten Advent mit Hochamt wiedereröffnet - Umfangreiche Sanierung - ...
Mit großer Freude zurückgekehrt

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Plößberg
03.12.2014
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Die katholische Pfarrkirche St. Georg erstrahlt im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Glanz. Am ersten Adventssonntag wurde das Gotteshaus nach der Generalsanierung bei einem Hochamt mit Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen aus Regensburg wiedereröffnet.

Unmittelbar nach Ostern hatten die Bauarbeiten begonnen. Gewerkelt wurde praktisch bis zum letzten Tag. Es war die zweite Sanierung der 98-jährigen Kirche nach 25 Jahren. Rund eine Million Euro mussten dafür investiert werden. Die Diözese beteiligt sich mit 45 Prozent, den überwiegenden Rest muss die Gemeinde schultern. Die Baumaßnahme kostete rund 100 000 Euro mehr als geplant. So gab es etwa am Dachstuhl unvorhergesehene Probleme, weil dieser teilweise auf der Kuppel aufsaß. Dafür hat die Kirchengemeinde aber ein Gotteshaus bekommen, das außen wie innen picobello dasteht.

Pfarrer Edward Sebastian Jeyakumar wünscht sich, dass die Erneuerung der Kirche auch der Erneuerung des Glaubens dient und das Licht, welches das Gotteshaus erhellt, auch die Herzen der Gläubigen erleuchtet. Damit das leidige Feuchtigkeits-Problem endgültig der Vergangenheit angehört, hat man eine hochmoderne Belüftungsanlage eingebaut. Das Dach hat eine Dämmung erhalten und die Elektroinstallation ist komplett erneuert worden. Auch die Lautsprecheranlage ist neu und verfügt über eine Hörgeräteschleife.

Während der Sanierung des Innenraums war die Kirche komplett ausgeräumt worden. Bilder, Figuren und Lüster wurden in einem Nachbargebäude gelagert und dort von dem Tirschenreuther Restaurator und Kirchenmaler Matthias Krämer gereinigt und aufpoliert. Viele Exponate würden ebenfalls eine grundlegenden Renovierung benötigen, sagen Pfarrer Edward Sebastian Jeyakumar und Martin Beer von der Kirchenverwaltung. Aber dafür fehlt im Augenblick das Geld. Deshalb muss dies auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden. Außerdem habe die Orgel Vorrang. Wenn es die Kasse erlaubt, wird sie durch eine größere und bessere ersetzt. Rund 300 000 Euro seien dafür erforderlich, weiß der Pfarrer.

Die vier großen und zwei kleinen Lüster dominieren die Beleuchtungssituation des Gotteshauses. Um den Altarraum und die Empore lichttechnisch ansprechend in Szene zu setzen, wurden stromsparende LEDs installiert. Pfarrer Jeyakumar und Martin Beer danken den rund 90 freiwilligen Helfern, die spontan zur Stelle gewesen seien, wenn sie gebraucht wurden.

Der weitere Dank gilt der evangelischen Kirchengemeinde. Sie hat während der Arbeiten den Gläubigen der anderen Konfession ihre Kirche zur Verfügung gestellt.
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