Marktrat Plößberg genehmigt Haushalt
Viele Pläne und mehr Schulden

Vermischtes
Plößberg
14.04.2016
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Mit elf Millionen Euro kalkuliert die Marktgemeinde in diesem Jahr. Markanter Haushaltsposten bleibt der Neubau der Grundschule, für die heuer 1,3 Millionen Euro vorgesehen sind.

Mit 12,2 Millionen Euro hatte die Marktgemeinde im vergangenen Jahr einen Rekordhaushalt angesetzt, am Ende wurden dann rund 10,6 Millionen Euro benötigt. Mit dem neuen Ansatz bleibt die Kommune unter dem Rekordniveau. Rund 11 Millionen Euro umfasst der Plößberger Haushalt in diesem Jahr.

Dabei findet sich in dem Finanzpapier wieder ein leichter Anstieg der Schulden von 5 auf rund 5,5 Millionen Euro. Der aktuelle Haushalt teilt sich in einen Verwaltungsteil von 6,4 Millionen Euro und einen Vermögensteil von 4,4 Millionen Euro. Bei den Investitionen steht die Schule noch einmal mit 1,3 Millionen Euro an oberster Stelle. Mit dieser Position hat der Schulneubau dann insgesamt rund 4,5 Millionen Euro gekostet.

Weniger Zuweisungen


Zu den markanten Posten im Haushalt gehört auch die Kreisumlage, für die 1,4 Millionen Euro eingeplant werden. Darin enthalten ist bereits die erwartete Senkung der Umlage um einen Punkt. Bei der Vorlage des Haushalts in der Marktratssitzung am vergangenen Montag erläuterte Bürgermeister Lothar Müller, dass man bei den Steuereinnahmen und Zuweisungen einen Rückgang um rund 250 000 Euro notieren musste. Bei den Schlüsselzuweisungen sieht der Haushalt mit 571 000 Euro fast 60 000 Euro weniger als im vergangenen Jahr vor.

Bei den Ausgaben im Vermögenshaushalt nannte Müller neben den Schulneubau noch die Investitionen in den Breitbandausbau oder den Straßenunterhalt. Weiter seien technische Verbesserungen im Bauhof notwendig. Durch die vielen Maßnahmen wird laut Müller die Steigerung bei den Schulden notwendig. Die Kreditaufnahme von 500 000 Euro hatte der Gemeinderat in der zurückliegenden nichtöffentlichen Sitzung bereits beschlossen. In den Stellungnahmen bekräftigen Jürgen Kraus (SPD), wie auch Hans Klupp (Freie Wähler) die Ausgaben für Kinder und Familien sowie für die Feuerwehren. "Beim Straßenunterhalt hinken wir noch hinterher", wusste der SPD-Vertreter. Einstimmig wurde dem Haushalt dann zugestimmt.
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