Schweinejagd durchs Dorf

Der Probeschuss von Jäger-Neuling Toni Schnatterer (Sebastian Hecht) schreckt nicht nur "Berta" auf. Auch Landwirtin Mathilde Hirnbeiß (Gisela Hecht) und Tochter Moni (Cornelia Hess, rechts) sind beeindruckt. Das Stück "Salut für Berta" wird noch einmal am Samstag im Kultursaal aufgeführt. Bild: Privat
Vermischtes
Plößberg
25.11.2016
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Die wilde Flucht durchs Dorf ist für Borstenvieh Berta eine todernste Sache. Als Theaterstück freilich wandelt sich die Schweine-Panik in reine Heiterkeit.

Für beste Unterhaltung sorgen immer wieder die Plößberger Laienspieler mit ihren Theateraufführungen. Mit "Salut für Berta" war es diesmal nicht anders.

Mit zwei Vorstellungen am vergangenen Samstag bewiesen sich die Theaterspieler einmal mehr als wahre Bühnentalente. Von dem Stück von Ulla Kling ließen sich Jung und Alt begeistern.

Dabei sorgte vor allem die Jagd auf die geflohene Sau "Berta" für allerlei Trubel. Denn eigentlich hat für das Schwein das letzte Stündlein geschlagen. Kleinbauer Alois Hirnbeiß wetzt bereits das Messer, der Kessel ist geheizt - nur Tochter Moni legt gegen diese Untat heftigen Protest ein. Berta ist ihrer Meinung nach eine "unwahrscheinlich intelligente Sau". Das halbe Dorf freut sich bereits auf das Schlachtessen, da greift der Jäger-Neuling Toni Schnatterer in das Geschehen ein, was den weiteren Verlauf dramatisch verändert. Ein Probeschuss veranlasst Berta zur wilden Flucht. Man fühlt sich - allen voran die Pfarrhaushälterin Agnes - durch die Amok laufende Berta bedroht. Die Jagd auf das arme Schwein beginnt. Eine weitere Vorstellung findet an diesem Samstag um 20 Uhr im Kultursaal Plößberg statt.
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