Vorschriften erschweren Investitionen im Energiebereich - Abgeordnete besucht Erdenwerk Ziegler
Dschungel aus Gesetzen und Verordnungen

Mit Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger hatte das Erdenwerk vor kurzem eine Energie-Expertin zu Gast (von links): Senior-Chef Gregor Ziegler, die Vorsitzende der Frauen-Union Tirschenreuth, Tina Zeitler, Barbara Lanzinger und Junior-Chef Matthias Ziegler. Bild:pjug
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Plößberg
23.07.2016
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Stein. Investitionen im Energiebereich sind auch für das Erdenwerk Ziegler ein bedeutendes Thema. So sorgen sich die Unternehmen über die immer komplizierteren Gesetzestexte. Bei einem Treffen mit Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger trugen Gregor und Matthias Ziegler ihre Bedenken einer Energie-Expertin vor.

Zum Thema "Energiepolitik" hatten die Unternehmer vor kurzem Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger (CSU) eingeladen. Barbara Lanzinger gehört dem Ausschuss "Wirtschaft und Energie" im Bundestag an, damit war die Abgeordnete genau die richtige Ansprechpartnerin. Themen waren aktuelle und zukünftige Probleme durch energiepolitische Entscheidungen.

Als Leiter eines der energieintensivsten Betriebe des Landkreises steht für Gregor und Matthias Ziegler besonders im Fokus, wie das Unternehmen in den nächsten Jahren seine Energiestrategie betriebswirtschaftlich optimal nutzen kann. "Verschiedenste Gesetze und laufende Gesetzesänderungen erschweren die Investitionen im Energiebereich extrem", so Geschäftsführer Matthias Ziegler. Bei deren Erlass sollte oft genauer hingeschaut werden, da gerade der Dschungel aus Gesetzen und Verordnungen im Bereich der Energie für einzelne Unternehmer undurchdringbar werde. Dass dabei oft die Theorie in den Gesetzen an der Realität vorbeigehe, hat dann große betriebswirtschaftliche Auswirkungen. Dies koste den Unternehmen Unsummen an Geld und bringt logisch betrachtet keinerlei Vorteile, stellt Firmengründer Gregor Ziegler klar.

Mit Optimismus


Das Erdenwerk will sich in Zukunft auch mit den Folgen der Energiewende, insbesondere dem Kohleausstieg, auseinandersetzen. Hinzu komme das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2012, welches die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Netz regelt und deren Erzeugern feste Vergütungen garantiert. Jedoch ist man bei Ziegler optimistisch, den energiepolitischen Veränderungen durch gute Zusammenarbeit mit dem Staat erfolgreich entgegenzutreten.
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