Äußerst kurz war die
Anonyme Urnen im Rosenbeet

Gleich westlich des Leichenhaues liegt eine Wiese brach, die für ein Rosenbeet oder alternative Bestattungsmethoden genutzt werden könnte. Bild: gf
Lokales
Poppenricht
11.08.2015
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Tagesordnung und größtmöglich die Übereinstimmung zwischen den Fraktionen, als der Poppenrichter Gemeinderat über alternative Bestattungsmethoden und die Anschaffung eines Elektromobils für den Bauhof diskutierte.

(gfr) In seinem Bericht wies Bürgermeister Franz Birkl auf eine Besprechung mit dem Klimaschutzmanager Jürgen Stauber hin, bei dem es um die Installation einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromgewinnung auf dem Dach des Bauhofs ging. Bei einer weiteren Besprechung habe der künftige Investor seine Vorstellungen zum Umbau des Gasthauses Drei Mohren vorgestellt. Er plane einen Neubau mit Nahversorger, Cafe, Dienstleister, Ärzten und Wohnungen (wir berichteten).

In Planung ist der Abbau der Trafostationen in Poppenricht und Witzlhof, außerdem eine Erdverkabelung der Freileitungen nach Witzlhof, Altmannshof und zum Bauhof. Stellvertretender Bürgermeister Hermann Böhm meinte zum Ausbau des Kernwegnetzes, dass für neun Kommunen etwa sieben Millionen Euro eingeplant seien und Poppenricht mit nicht ganz acht Millionen Euro rechnen könne. Im Oktober stehe eine Infoveranstaltung in Hahnbach an, bei der alle Maßnahmen vorgestellt werden sollen. Die Planung für den Ausbau des Kernwegenetzes werde dem Amt für Ländliche Entwicklung übertragen.

Breiten Raum in der Sitzung nahmen alternative Bestattungsformen ein, die immer mehr gewünscht werden. Wie Verwaltungsleiter Hartmut Gawlik erklärte, wird auch die anonyme Bestattung immer häufiger nachgefragt. Daher sei an einen Urnenhof ohne namentlichen Hinweis auf den Verstorbenen zu denken.

Waltraud Lobenhofer wies auf immer mehr Leerstände im Friedhof hin, die nicht brach liegen sollten. Franz Birkl brachte Urnenstelen ins Gespräch, für die bereits ein Angebot eingeholt werde. Hermann Böhm schlug vor, ein großes Rosenbeet anzulegen, in dem die Urnen mit oder ohne Namenshinweis eingegraben werden. Die Pflege dieses Beets könnten der Gemeindebauhof oder ein Dienstleiter übernehmen, die Kosten müssten über die Gebührensatzung abgerechnet werden. Eine geeignete Fläche für dieses Rosenbeet wäre eine brachliegende Wiese westlich des Leichenhauses.

Wolfgang Schmidt verlangte eine Überprüfung der Gemeindestraße auf Schäden. Seine Fraktion unterstütze JU und FU bei deren Plänen zur Spielplatzgestaltung. Gertraud Weigl kann sich vorstellen, dass dort Sitzgelegenheiten gut angenommen werden, auch von Senioren.
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