CSU-Kreisvorstand freut sich über Behördenverlagerung - Kritik an SPD im Kreistag
"Spürbar positive Auswirkungen"

Wieso stimmt die SPD dann vier Monate vorher dagegen?
Lokales
Poppenricht
26.03.2015
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"Die Entscheidung wird für uns als Region spürbar positive Auswirkungen haben." CSU-Kreischef Harald Schwartz zeigte sich bei der jüngsten Sitzung des Kreisvorstands in Poppenricht hoch erfreut über die geplante Verlagerung von rund 100 Beamten-Stellen nach Amberg. "Dabei denke ich nicht nur an die wirtschaftlichen Faktoren. "100 Beamte bedeuten in der Regel auch 100 Familien." Die Arbeitsplätze seien zudem in aller Regel hoch qualifiziert. Nach dem Fraunhofer-Institut in Sulzbach-Rosenberg und dem Breitbandzentrum in Amberg kämen nun zwei weitere Einrichtungen, "die zukunftsgerichtet arbeiten und bayernweit angesehen sind", erklärte der Landtagsabgeordnete.

Kreisgeschäftsführer Helmut Fischer forderte von der Opposition im Landtag eine "ehrlichere Politik" ein. Als Beispiel nannte er das Freihandelsabkommen TTIP. Im Kreistag sprach sich die SPD Ende des Jahres 2014 gegen das Abkommen aus. Nach einem Brief der Parteiführung hätten die Sozialdemokraten nun bekanntgegeben, mit Einschränkungen dafür zu sein. "Wieso stimmt die SPD dann vier Monate vorher dagegen?", kritisierte Fischer.

Am Dienstag, 12. Mai, wählen die Delegierten in Freihung den Kreisvorstand neu. "Was uns stark macht, ist unsere flächendeckende Präsenz im Landkreis", betonte Schwartz. Er wolle darauf achten, dass alle Regionen in dem Gremium vertreten sind.
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