Feuerwehren nach wie vor ein brennendes Thema
SPD lässt nicht locker

Lokales
Poppenricht
28.03.2015
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Die Diskussion über zu realisierende Maßnahmen innerhalb der Dorferneuerung Poppenricht sowie die Ablehnung durch die Mehrheitsfraktion im Poppenrichter Gemeinderat gegenüber dem SPD-Antrag, ein gemeindliches Feuerwehrkonzept zu erstellen, standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Poppenricht.

Auf Unverständnis stieß in der Runde die Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates zum genannten SPD-Antrag für die beiden Feuerwehren in der Gemeinde. Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schmidt zitierte dazu aus einem Presseartikel, in dem Kreisbrandrat Fredi Weiß auf den zunehmenden Personalmangel tagsüber unter der Woche hingewiesen hatte. Dies könne zur Folge haben, dass die Wehren zwar über modernste Fahrzeuge verfügten, ihnen aber die nötige Besatzung fehle, unterstrich Schmidt, der auf mehr Zusammenarbeit der Wehren setzt.

"Auch wenn unser Antrag abgelehnt wurde", so der Fraktionssprecher, "dringen wir darauf, dass künftig nur noch nach regelmäßiger Absprache der beiden Feuerwehren untereinander Fahrzeuge und Geräte angeschafft werden."

Dorfmitte drängt

Einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung nahm der Maßnahmenplan der im Sommer 2013 eingeleiteten einfachen Dorferneuerung im Ortskern von Poppenricht ein. Schmidts Stellvertreter Markus Zagel trug die mit engagierter Bürgerbeteiligung erarbeiteten Maßnahmen im Detail vor. Einstimmig war man der Meinung, dass in der Dorfmitte etwas passieren müsse. Mit der Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung, Oberpfalz könne der Dorfplatz nun optimal gestaltet werden. Mit der Umgestaltung der Schulstraße und des Rösel-Anwesens sollte nach Meinung des SPD-Vorstands auf jeden Fall gewartet werden, bis die Besitzverhältnisse geklärt sind, erläuterte Zagel.

Meist regelwidrig

Auch wenn die Maßnahme "Gehweg im Bereich Zebrastreifen in der Schulstraße" durch meist regelwidriges Parken im Einmündungsbereich Gefahrensituationen in sich berge, war man sich einig, dass hier - auch aufgrund des guten Zustandes des Fahrbahnbelags - kein positives Votum gegeben werden sollte. Hier setzen die Sozialdemokraten verstärkt auf Elternarbeit.

Intensiv diskutiert wurde die Maßnahme Laubenweg. Auch wenn diese bei der Bewertung nur in die Kategorie IV eingeordnet wurde, war man sich im Vorstand einig, die Chance zu nutzen, um die Eigentumsverhältnisse zu klären und einen ordentlichen Ausbau dieser Anliegerstraße innerhalb der Dorferneuerung anzupeilen.
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