Gezeigt, wo der Hammer fällt

Lokales
Poppenricht
27.05.2015
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Baumaßnahmen standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung der CSU Poppenricht/Traßlberg. Was genau geplant ist, das erläuterten bei einem Fußmarsch, ausgehend vom Pfarrhof St. Michael, Ortsvorsitzender Hermann Böhm und Bürgermeister Franz Birkl.

Neben kleineren Sanierungen, wie der Reparatur des Gehwegs gegenüber des Pfarrhofs, stehen laut Böhm auch einige größere Veränderungen an. So soll der Dorfplatz (Kreuzung St.-Michael-Straße/Schäfloher Straße) durch Begrünung aufgewertet werden.

Hierzu merkte Gemeinderat Markus Weiß an, auch die Installation eines Elektro- sowie Wasseranschlusses seien vonnöten, um den Platz künftig für das Pfarrfest nutzen zu können. Die Einmündung der Waldstraße in die St.-Michael-Straße soll zur Verkehrsberuhigung entsprechend verbessert werden. "Der Zebrastreifen muss ein sicherer Übergang werden", forderte Böhm.

Vier neue Bäume

Skeptisch standen die CSU-Mitglieder einem Konzeptentwurf eines Landschaftsarchitekten gegenüber, welches das Pflanzen von vier Bäumen vor dem Gerätehaus vorsieht. Böhm informierte, dass die CSU-Fraktion in der Gemeinderatssitzung im April die schrittweise Sanierung der angrenzenden Häringloher Straße beantragt habe. Die Fläche vor dem Poppenrichter Feuerwehrhaus soll mit der Dorferneuerung komplett auf Vordermann gebracht werden. Bäume vor dem Gerätehaus seien jedoch nach Meinung der CSU unsinnig, wenn man bedenkt, dass Einsatzfahrzeuge stets eine möglichst freie Ausfahrt aus dem Gerätehaus benötigen.

Ein Sorgenkind ist die Einmündung der Staatsstraße 2040 von Amberg nach Sulzbach-Rosenberg in die Häringloher Straße. Bürgermeister Franz Birkl betonte, dass auf der Staatsstraße durchschnittlich rund 12 000 Fahrzeuge am Tag unterwegs seien - und das nicht selten mit überhöhter Geschwindigkeit. "Hier haben schon einige ihren Führerschein abgegeben", sagte Birkl. Gemeinderat Konrad Scharl schlug deshalb vor, sich über den Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle Gedanken zu machen. Dies sei in dreierlei Hinsicht von Vorteil: Der Verkehr werde zwangsläufig abgebremst, eine bessere Einfädelung in die Staatsstraße sei dadurch gegeben und der Verkehr könne trotzdem fließend weiterlaufen. "Ob diese Maßnahme im Zuge der Dorferneuerung oder vom staatlichen Bauamt übernommen wird, ist derzeit noch offen", merkte Birkl dazu an. Neue Parkplätze würden ebenfalls benötigt, beispielsweise für die Poppenrichter Schule.

Als geeignete Stelle dafür sei die Fläche gegenüber dem evangelischen Gemeindehaus vorgesehen. Als letzte Station empfing Pfarrer Dominik Mitterer die Vorstandsmitglieder im Pfarrhaus, um die neue Pelletheizung vorzuführen. Die Pfarrei bereue es nicht, die umweltschonendere Alternative zur vorherigen Öl-Heizung gewählt zu haben.

Großer Stationslauf

In seinem Ausblick versprach der Ortsvorsitzende, dass sich die CSU auch in diesem Jahr wieder am Ferienprogramm für die jungen Gemeindebürger beteiligen wolle, erneut in Zusammenarbeit mit der Frauen-Union. Der Ortsvorsitzende der Jungen Union (JU), Markus Weiß, wies in diesem Zusammenhang auf einen großen Stationslauf durch die Gemeinde hin, den die JU mit anderen örtlichen Vereinen am Samstag, 12. September, auf die Beine stellen will.
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