Lebensqualität soll weiter steigen

Lokales
Poppenricht
03.01.2015
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Poppenricht kommt auch 2015 weiter voran. Davon ist Bürgermeister Franz Birkl überzeugt. Denn die Gemeinde kann sich im neuen Jahr über steigende Einkommens- und Gewerbesteuereinnahmen und wachsende Schlüsselzuweisungen freuen.

Kein Wunder also, dass der Rathauschef beim Neujahrsempfang in der Aula der Schule optimistisch in die Zukunft blickte. Dabei gab er konkret als Ziel vor, die Lebensqualität in allen Gemeindeteilen weiter zu steigern, etwa durch bezahlbaren Wohnraum, wohnortnahe Arbeitsplätze, ausreichende Kinderbetreuung und ein angemessenes Angebot für Senioren. Zu Beginn des Empfangs durften der Bürgermeister und seine Stellvertreter Hermann Böhm und Gertraud Weigl aber erst einmal viele Hände der Besucher schütteln und Neujahrsglückwünsche ebenso verteilen wie entgegennehmen.

Gut gefüllt war die Aula mit Vertretern des öffentlichen Lebens, der örtlichen Vereine und Verbände sowie den Geistlichen beider Konfessionen - auch Ehrenbürger und Altbürgermeister Andreas Birner war gekommen. Als abwechslungs- und ereignisreich schilderte Birkl das abgelaufene Jahr. Manchmal habe man sogar das Gefühl gehabt, die Welt gerate aus den Fugen - sei es wegen der Auseinandersetzungen in der Ukraine oder im Nahen Osten.

Immer aggressiver würden aber auch der Verdrängungswettbewerb und eine Kapitalverlagerung in Billiglohnländer, was zu einer Gefährdung heimischer Produktionsstandorte führen könne. Positiv stimmen nach Ansicht des Bürgermeisters dagegen aktuelle Wirtschaftsprognosen, auch die Nachfrage nach Auszubildenden und Fachkräften. Wenn jedoch Aktienkurse mehr zählen als der Mensch, dann läuft etwas verkehrt, meinte Franz Birkl. Zuversichtlich zeigte er sich für seine Gemeinde vor dem Hintergrund steigender Einnahmen, wobei die Daseinsvorsorge für die Bürger oberste Priorität habe. Birkl erwähnte hier eine gute Verkehrsinfrastruktur, ordentliche Sportstätten und kulturelle Einrichtungen, aber auch den Ausbau schnellen Internets - eine Grundvoraussetzung, wenn sich Unternehmen in der Gemeinde ansiedeln sollen.

Unverzichtbares Rückgrat der Gesellschaft sind nach seinen Worten aber auch alle ehrenamtlich tätigen Bürger in weltlichen oder kirchlichen Verbänden. Dieses Engagement werde von der Gemeinde weiter mit Nachdruck unterstützt unter dem Motto "Wir für uns". Jeder kann laut Birkl mit seinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnissen einen Beitrag dazu leisten, Lebensumstände und Lebensumfeld für alle Bürger weiter zu verbessern.
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