Neue Heimat mit neuer Chefin

Lokales
Poppenricht
16.04.2015
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Bei der vorangegangenen Hauptversammlung hatte die Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Neue Heimat bereits den Wechsel an ihrer Spitze eingeleitet. Jetzt wurde er vollzogen: Steffi Sadlo ist neue Vorsitzende, der der ehemalige Siedlerchef Hermann Böhm nun als Stellvertreter zur Seite steht.

Zum guten Brauch gehört bei der Neuen Heimat ein Gedenkgottesdienst vor der Jahreshauptversammlung. Die Berichte der anschließenden Zusammenkunft erinnerten an viele Aktionen, die die Mitglieder auch gerne wahrnahmen.

Einmal bezahlt reicht

Petra Weiß aus Sulzbach-Rosenberg stellte sich als Vertreterin der örtlichen Siedlergemeinschaften im Verband der Eigenheimergemeinschaft Bayern vor. Sie warb um Unterstützung der aktuellen Internet-Petition zur Abschaffung der Straßenausbau-Beiträge (www.eigenheimerverband-bayern.de). Bürgermeister Franz Birkl betonte, er unterstütze die Siedler: "Zur Finanzierung alter Straßen, die schon einmal vom Anwohner bezahlt wurde, müssen andere Umlagesysteme möglich sein. Straßen betreffen immer die Allgemeinheit und so ist auch eine Finanzierung über die Grundsteuer vorstellbar."

In seinem letzten Bericht blickte der scheidende Vorsitzende Hermann Böhm auf seine Anfänge in diesem Ehrenamt zurück. Da der Verein damals, 2006, noch vom Geist der Gründungsväter geprägt gewesen sei, habe man viele Themen angehen müssen, etwa den langgehegten Wunsch nach einer größeren Gerätegarage. Diese sei nach reiflichen Planungen im Baugebiet Drei Mohren West verwirklicht worden - und für die Weiterentwicklung des Vereins wichtig gewesen. Dadurch sei auch die seither jährliche Apfelpress-Aktion möglich geworden. Böhm erinnerte an weitere größere Aktionen wie die komplette Sanierung des Siedlerkreuzes, die Einrichtung einer Internetseite oder die zwangsläufige Verlegung des Vereinslokals ins Schützenheim und die Anschaffung eines Bautrockners in jüngster Zeit. All dies wäre "ohne die Unterstützung meiner Helfer nicht machbar gewesen", betonte Böhm.

Neun Jahre im Amt

"Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt ist mir in den vergangenen neun Jahren nicht immer gelungen, denn zwei Grundschulkinder, Beruf in Nürnberg und alle Ehrenämter, die ich habe, sind nicht zu 100 Prozent vereinbar", gestand Böhm, der deshalb sein Amt nach neun Jahren abgab. Den Berichten von Kassier Michael Reimelt, Schriftführerin Andrea Meiler, Gerätewart Hermann Geiger, der Sprecherin der Siedlerfrauen, Gertrud Weigl, und der Senioren, Anna Girbert, folgten die Wahl und ein Bildvortrag von Vorstandsmitglied Hubert Siegert über seiner Pilgerreise ins Heilige Land.
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