SPD-Delegation auf Visite bei Anlasser und Lichtmaschinen Breuer - Probleme mit ...
Unternehmen mit eigener "Schatzkammer"

Firmeninhaberin Irmgard Breuer (links) stellte den interessierten SPD-Vorstandsmitgliedern Michael Eckl, Bernhard Wehle, Wolfgang Schmidt, Ursula Rähr und Karl-Heinz Gebhard ihr Unternehmen detailliert vor. Bild: wos
Lokales
Poppenricht
20.08.2015
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(wos) Ein erfolgreiches Unternehmen: Anlasser und Lichtmaschinen Breuer OHG expandiert am Standort. "Nicht nur während des Kommunalwahlkampfs interessieren wir uns für Belange der örtlichen Unternehmen", so SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat, Wolfgang Schmidt, beim Besuch des Unternehmens. Die Firma zählt zu den größeren Gewerbesteuerzahlern in der Gemeinde. Als größtes Problem mahnten Peter und Irmgard Breuer die unzureichende Internetverbindung an: "Ohne ausreichend schnelles Datennetz haben wir definitiv einen Standortnachteil."

Irmgard Breuer gab zunächst einen Überblick über betriebliche Schwerpunkte: die Überholung von Anlassern und Lichtmaschinen für Motoren aller Art für Baumaschinen, Lkw und Pkw. "Viele Kunden schätzen an uns", so die Inhaberin, "dass es selbst für Oldtimer noch Ersatzteile gibt, wir aber auch bei Exoten weiterhelfen können."

Begonnen hatte Peter Breuer 1975. Heute zählen Interessenten aus ganz Deutschland zu seinen Kunden. Die anfängliche Werkstatt war bald zu klein und wurde erweitert. "Wegen der ständig steigenden Aufträge ent-schieden wir uns, in den Standort zu investieren", so Irmgard Breuer. 2013 begann der Neubau, dessen Grundlage ein in sich schlüssiges System aus Werkstatt und Logistik ist.

Nachhaltigkeit besitzt bei den Breuers hohen Stellenwert, daher wurde das Gebäude durch einheimische Firmen aus Ziegelsteinen und nicht aus Betonfertigteilen errichtet. Besonderen Wert legten sie nicht nur auf eine funktionale Lagerhalle, sondern auch auf moderne Arbeitshygiene. Sogar an Duschen für Frauen wurde gedacht. Irmgard Breuer: "Wir schließen nicht aus, dass künftig Frauen bei uns nicht nur im Büro, sondern auch in der Werkstatt ihren Mann stehen." Die Gebäude werden ökologisch mit einer Pellet-Heizung betrieben, eine Wärmerückgewinnungsanlage wurde vorbereitet.

In endlosen Regalen liegen neuwertig aufbereitete Anlasser und Lichtmaschinen. Die gängigen Typen in der Nähe der Packstation, die Ersatzteile für Exoten und Oldtimer in der "Schatzkammer" des Unternehmens.

Am Ende brachte Irmgard Breuer ein akutes Thema vor: Anbindung an ein schnelles Datennetz. "Bei uns muss man sich mit einem recht langsamen Netz abfinden, was für die geschäftliche Entwicklung nicht von Vorteil ist", klagte die Sprecherin. Hier beruhigte Schmidt und versicherte, dass dies bald Vergangenheit sein werde. Die Gemeinde habe mit dem Breitbandausbau eine interkommunale Kooperation mit Sulzbach-Rosenberg beschlossen. Beginn soll noch heuer sein.
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